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Albstadt Coronavirus: Vorläufige Entwarnung für Haus Raichberg

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Im Haus Raichberg waren fünf Bewohner und fünf Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Foto: Benevit

Albstadt-Onstmettingen - Das Haus Raichberg ist laut Angaben des Betreibers BeneVit derzeit wieder infektionsfrei.

Bewohner und Mitarbeiter, insgesamt 147 Personen, waren am 26. März vorsorglich auf das Coronavirus getestet worden; wie sich herausstellte, waren fünf Bewohner und fünf Mitarbeiter infiziert. Wie BeneVit mitteilt, sind die fünf Bewohner inzwischen genesen und keine weiteren Ansteckungen registriert worden.

Mitarbeiter und Bewohner tragen immer einen Mundschutz

BeneVit führt das auf die strikte Beachtung aller Hygiene-und Sicherheitsmaßregeln zurück: Unter anderem trügen sowohl Mitarbeiter als auch Bewohner permanent einen Mundschutz; die Mitarbeiter seinen zudem mit Masken und Desinfektionsmittel für den privaten Gebrauch ausgestattet worden. BeneVit-Geschäftsführer Kaspar Pfister strebt außerdem an, als nächstes alle Mitarbeiter auf Antikörper zu testen, um herauszufinden, wer womöglich eine unbemerkt gebliebene Infektion überstanden habe und nun immun sei.

Im Übrigen warnt Pfister vor einer Schließung der Pflegeheime über einen langen Zeitraum – die durch die Isolation verursachten gesundheitlichen Schäden könnten am Ende schwerwiegender sein als die Risiken einer Erkrankung. "Wir bewegen uns auf einem schmalen Grad der Abwägung." Reihentests sollen noch in weiteren Einrichtungen der BeneVit-Gruppe folgen. Dabei ist dem Geschäftsführer wichtig, dass komplett durchgetestet wird und nicht nur stichprobenartig.

Von 26 Heimen, die BeneVit betreibt, sind laut Pfister aktuell 23 corona-frei; 2,2 Prozent der Bewohner und Mitarbeiter haben sich nachweislich infiziert. Die Sterberate habe sich im Vergleich zu den Vorjahren nicht signifikant verändert; allerdings sind rund zehn von etwa 1700 Bewohnern nach Infektionen mit dem Virus gestorben. "Es lagen Vorerkrankungen vor; die Todesfälle lassen sich schwerlich auf nur eine Ursache zurückführen", sagt Pfister. "Trotzdem sind es zehn zuviel."

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