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Albstadt Besser treffen? Das geht kaum!

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Das Publikum feierte Orchester und Solisten – und die Dirigentin Brigitte Wendeberg. Foto: Brandner Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Wolfgang Brandner

Albstadt-Ebingen. Kein Platz ist mehr frei gewesen in der Ebinger Festhalle beim Galakonzert der Orchesterfreunde Albstadt zum 50-jährigen Bestehen der Musik- und Kunstschule (MuKS).

Maritta Beuchel, die neue Leiterin der Musik- und Kunstschule, stellte in ihrer Begrüßungsrede die enge Verbindung zwischen der Schule und den Orchesterfreunden in den Vordergrund, und auch Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow gratulierte zu einem halben Jahrhundert Musikschule. Besonderer Dank galt der Violinpädagogin Renate Musat, welche die Jubiläumsveranstaltungen maßgeblich initiiert hatte, sowie den Sponsoren: dem Förderverein der MuKS und der Sparkasse Zollernalb.

Zur Eröffnung wagten sich die Orchesterfreunde unter Leitung von Brigitte Wendeberg an Beethovens Leonoren-Ouvertüre, bevor die Gesangssolisten Arien aus Mozart-Opern zum Besten gaben. Susanne Stierle begeisterte bereits nach wenigen Takten. Scheinbar mühelos gelangen ihr die schwierigsten Passagen mit einer verblüffenden Natürlichkeit.

Die Interpretation der Terzette aus "Figaro" und "Cosi fan tutte" zusammen mit Lydia Kucht und Gunnar Schierreich war ohne jeden Zweifel auf höchstem Niveau. Die Deutlichkeit der einzelnen Stimmen und das Gesamtklangbild hätten nicht besser getroffen werden können.

Lydia Kucht sang trotz ihrer Erkältung, was das Publikum angesichts ihrer überragenden Leistung noch mehr erstaunte. Samuel Sauter glänzte in einer Komposition von Carl Maria von Weber auf der Viola mit seinem ausgewogenen und doch gefühlvollen Spiel, das in jeder Phrase den Profimusiker spüren ließ.

Die gewaltige Tondichtung "Finnlandia" von Jean Sibelius gelang den Orchesterfreunden äußerst kontrastreich und lebendig. Die Geigerin Patrizia Bieber spielte Dvoráks Romanze mit absoluter Hingabe und schien die slawische Melancholie ganz verinnerlicht zu haben.

Lydia Kucht und Samuel Sauter glänzten beide noch einmal in einer Arie von Weber, bevor Gunnar Schierreich mit der Verdi-Arie "La donna é mobile" das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss.

"Tzigane" von Maurice Ravel war sicher einer der Höhepunkte des Abends, und auch die Interpretin Eva Unterweger an der Violine ließ es an nichts fehlen. Es war technisch und interpretatorisch eine meisterhafte Leistung, voller Lebendigkeit und innerer Kraft. "Bolero" von Ravel bildete den Abschluss dieses einmaligen Konzerts, das sicher allen noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

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