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Albstadt Badkap: Neue Rutsche ist eröffnet

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Einen Ausblick aufs Tal gewährt dieser Rutschenabschnitt – aber wer hat dafür Augen nach dem Turbostart? Die Dame auf dem Bild ist badkap-Mitarbeiterin Jessica Ohnesorg. Foto: Kistner

Albstadt-Ebingen - Sechs Wochen haben die Bauarbeiten gedauert; dieser Tage ist die neue "Rocket"-Rutsche im badkap fertig geworden. Gestern wurde sie eingeweiht – erst von den Offiziellen und dann von den jungen badkap-Besuchern.

Zwar dürfte Jochen Bohnet, Geschäftsführer des Oberjettinger Rutschenherstellers Hartwigsen, in den vergangenen Tagen höchstpersönlich an die 50 Testläufe absolviert haben, aber offiziell war badkap-Mitarbeiter Martin Klinger der erste, der durch die Röhre abwärts schoss – er sprach anschließend von einem "völlig neuen Rutschengefühl".

Worin besteht der Unterschied zwischen dem neuen Modell und einer Rutsche herkömmlicher Machart? Den macht der Raketenstart: Man öffnet selbsttätig die Klappe, auf der man steht, und fällt buchstäblich in den Tunnel hinein. Zwar geht es nicht lange senkrecht weiter, aber die 50 Meter Röhre, die man auf dem Weg zum Becken passiert, haben immerhin ein Gefälle von 23 Grad. Wer Gewicht und Technik mitbringt, kommt ordentlich auf Touren – die "Aqua Rocket" ist für eine Spitzengeschwindigkeit von 45 Stundenkilometern ausgelegt – eine Geschwindigkeitsanzeige soll noch montiert werden – und damit gut und gern doppelt so schnell wie die alte, gelbe badkap-Rutsche. Laut Jochen Bohnet gab es in Deutschland bisher erst zwei solche "Raketen", eine in Karlsruhe und eine im Nordseebad St. Peter Ording. Die im badkap ist nun die dritte.

Sechs Wochen Bauzeit sind für ein solches Projekt nicht viel. Die Handwerker und auch das badkap-Team haben in den vergangenen Tagen Sonderschichten eingelegt, damit TÜV-Abnahme und Einweihung termingerecht über die Bühne gehen konnten – badkap-Chef Juan García war gestern morgen erkennbar übernächtigt und Marcus Steinhart, Geschäftsführer der Betreiberfirma "g1", voll des Lobes für seine Crew. Und für die Konstrukteure, die es geschafft hatten, die neue Rutsche in den alten Rutschenturm zu integrieren. Einfach war das nicht: Es bedurfte eines Krans, um die Bauteile zu bewegen, und der musste vorher durch eine Glastür mit ganz normalen Maßen hindurch – das bedeutete Millimeterarbeit.

Der kurzen Bauphase waren wesentlich längere juristische Auseinandersetzungen zwischen Pächter "g1" und den Albstadtwerken, dem badkap-Eigentümer, vorausgegangen – Markus Steinhart gab sich zuversichtlich, dass der "Zwist" endgültig ausgestanden sei. Albstadts Oberbürgermeister Jürgen Gneveckow pflichtete ihm bei: Querelen kämen in den besten Familien vor – man müsse aber in der Lage sein, einmal einen Schlusspunkt zu setzen und sie beizulegen.

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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