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Albstadt Auf Heimaturlaub mit dem Ritter Rost

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Ganz in seinem Element ist Steffen Essigbeck, wenn er für Kinder spielt, wie im Stück "Ritter Rost macht Urlaub".. Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Karina Eyrich

Albstadt-Tailfingen. Es war sein erster Auftritt in seiner Heimat Albstadt: Steffen Essigbeck, Schauspieler aus Truchtelfingen, hat sein Gastspiel mit dem Wittener Kinder- und Jugendtheater besonders genossen.

Praktisch jeden Tag steht Steffen Essigbeck momentan auf der Bühne, und das zwischen der dänischen Grenze und dem Bodensee. Im November und Dezember, wenn Weihnachten naht, seien Kinderstücke wie "Ritter Rost macht Urlaub" besonders gefragt, berichtet der gebürtige Truchtelfinger, der als Schauspieler inzwischen bundesweit und sogar darüber hinaus unterwegs ist. Als der "Tod im Boot" hatte er im Sommer bei den Bregenzer Festspielen nicht nur schauspielerisch, sondern auch durch seine Ruder-Künste geglänzt.

Zu den Rollen des Grafen Zacharias von Zitzewitz und des König Bleifuß im "Ritter Rost" ist es da ein gewaltiger Sprung. Doch Steffen Essigbeck genießt es, für Kinder zu spielen. "Am liebsten spiele ich derzeit das Stück ›Michel in der Suppenschüssel‹, berichtet er. "Denn darin gebe ich den Vater und Klein-Ida", Michels Schwester. Dieser Wechsel ist toll und richtig spannend." Als Vater Anton muss er den Choleriker geben, als Klein-Ida darf er sich bemuttern lassen und findet es besonders lustig, wenn sich Ida von Michel den Zahn ziehen lässt.

Das dritte der drei Stücke, die Essigbeck seit September und noch bis zum Juli mit dem Wittener Kinder- und Jugendtheater spielt, ist "Das kleine Gespenst" nach einer Geschichte von Otfried Preußler, in dem er als Polizist und als Paul, das Kind des Uhrmachermeisters, zu sehen ist. Als Graf von Zitzewitz und König Bleifuß im "Ritter Rost" durfte der Schauspieler allerdings noch mehr aufdrehen und aus sich herausgehen, denn es sind schillernde Figuren, die er verkörpert. Entsprechend groß war die Reaktion des Publikums: "Meine Eltern, viele Bekannte und sogar meine frühere Englischlehrerin waren da", freut sich der Mime, "und die Kinder haben sogar mitgesungen." So hat sich der 27-Jährige seinen ersten Auftritt in Albstadt vorgestellt.

Sein nächster Besuch in der Heimat wird hingegen rein privat sein: "Weihnachten verbringe ich natürlich bei meinen Eltern", sagt Essigbeck, "und kürzlich hat sogar unser ganzes Ensemble bei ihnen übernachtet, weil wir in Tuttlingen gespielt haben."

Erst am 2. Januar geht die Tournee weiter, und vielleicht klappt es ja bald wieder mal mit einem Auftritt in Albstadt – darum bemüht hat sich Steffen Essigbeck schon mehrfach. Aber große Spielorte wie der Gasteig in München – das Kulturzentrum der bayerischen Landeshauptstadt – sind ja auch nicht zu verachten.

 
 

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Karina Eyrich

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