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Albstadt Albstadt liegt in Führung

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Wirtschaftsförderer Andreas Hödl hat Grund zur Freude: Albstadt ist am besten weggekommen.Archiv-Foto: Eyrich Foto: Schwarzwälder Bote

Erneut haben sich Albstädter Unternehmen erfolgreich um Förderung aus dem Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) und dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) beworben. Es handelt sich die Jucowa GmbH und die Firma Eisele Antriebstechnik.

Albstadt (mak). Jucowa und Eisele – beide haben ihren Firmensitz auf dem Tailfinger Lichtenbol – sind zwei von neun Unternehmen im Land, die neu in die Förderlinie aufgenommen wurden. Die Auswahlrunde war die 15. von "Spitze auf dem Land!", dem ELR-Technologieprogramm, und die letzte der siebenjährigen EFRE-Förderperiode 2014-2020, in der nicht weniger als sieben Albstädter Projekte berücksichtigt wurden. So erfolgreich war, zur großen Genugtuung des städtischen Wirtschaftsförderers Andreas Hödl, keine andere Gemeinde in Baden-Württemberg.

Das Prädikat "Spitze auf dem Land!" wird nur an wirklich innovative Projekte vergeben, welche die Aussicht auf Technologieführerschaft in ihrer jeweiligen Branche eröffnen. Welche das im Falle der beiden Tailfinger Unternehmen sind, darüber wahrt das Ministerium für Ländlichen Raum in seiner Pressemitteilung vom Donnerstag Stillschweigen – Jucowa fertigt Verpackungsmaschinen, Eise­le Planetengetriebe.

Auch über die Höhe der Fördersummen verlautete nichts; nur so viel war zu erfahren, dass das Gesamtvolumen der geförderten Albstädter Projekte bei 2,65 Millionen liegt und die Gesamtförderung bei 550 000 Euro.

2,56 Millionen Euro sind seit dem Jahr 2014 nach Albstadt geflossen

Die sieben Albstädter Projekte, die seit 2014 aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert wurden beziehungsweise werden, bringen es auf ein Investitionsvolumen von 18,54 Millionen Euro und auf eine Gesamtfördersumme von 2,65 Millionen Euro.

Die Förderlinie "Spitze auf dem Land!" ist für kleine und mittlere Unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigten reserviert.

Innerhalb dieser Kategorie wird dann noch einmal zwischen Unternehmen mit mehr und mit weniger als 50 Mitarbeitern unterschieden: Bei den über 50 beträgt der Fördersatz zehn, bei denen unter 50 Beschäftigten 20 Prozent.

Bezuschusst werden größere Investitionen in Gebäude, Maschinen und Anlagen, die für die Fertigung neuartiger Produkte oder für innovative Dienstleistungen benötigt werden. In der nächsten EFRE-Förderperiode, die 2021 beginnt und 2027 endet, sollen, wie das Ministerium mitteilt, die Fördermittel vorzugsweise in die Bereiche Bioökonomie und Kreislaufwirtschaft wandern.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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