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Albstadt 600 Ideen für Sanierung von Tailfingen

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Der Wochenmarkt (oben) und Parkplätze direkt vor den Geschäften sind Pfunde, mit denen Tailfingen wuchern kann. Was die Oberflächen in der Innenstadt und den Bachlauf am Markt angeht, sehen die Bürger jedoch dringend Handlungsbedarf. Foto: Eyrich

Albstadt-Tailfingen - Drei Monate Bürgerbefragung, 254 Teilnehmer, rund 600 Ideen: Was die Tailfinger sich für ihren Stadtteil wünschen, hat Gerhard Penck, Leiter des Stadtplanungsamts, beim Bürgerforum berichtet.

Die Einkaufssituation und Versorgung, das Umfeld und die Aufenthaltsqualität am Markt sowie das Erscheinungsbild des Wasserlaufs und schließlich der Zustand des Pflasters am Markt: Das sind die drei Punkte, die Bürger in der Ideenwerkstatt Tailfingen am meisten angesprochen haben, wie Gerhard Penck beim Bürgerforum berichtet hat.

Welche Noten geben die Bürger dem Stadtteil auf einer Skala von eins – "geht gar nicht" – bis zehn, das für "super toll" steht? Fürs Wohnen sind es fünf Punkte, fürs Einkaufen einer, für den öffentlichen Raum zwei, für Kultur und Freizeit fünf und für die Erreichbarkeit einer.

Was kritisieren sie? Das sind neben den drei Hauptpunkten, die Penck genannt hat, die mangelnde Sauberkeit, die mangelnde Stadtpflege und der Zustand der Straßen sowie der Verkehrsführung. Mangelnde Spielmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche, die mangelnde Qualität des Uhlandsgartens, ungenügende Kultur- und Freizeitangebote, das Erscheinungsbild der Hechinger Straße, die schlechte Versorgung mit öffentlichem Personennahverkehr, fehlende Radwege und mangelnde Barrierefreiheit sind – in dieser Reihenfolge – weitere Kritikpunkte. Wird also der Mangel verwaltet? "Die Bürger wünschen sich ›eine anständige Mitte für Tailfingen‹", fasste Penck zusammen – und die Stadt tue etwas dafür: Die Flächen für Handel- und Dienstleistung will sie optimieren, Potenzialflächen anbieten, Aufenthaltsflächen aufwerten und Oberflächen in der Innenstadt neu gestalten.

Die Aufenthaltsqualität soll deutlich steigen

Am Markt sollen laut Penck vorhandene Geschäfte gestärkt, Anreize für Neuansiedlungen geschaffen und der Wochenmarkt gesichert werden. Die Aufenthaltsqualität soll steigen – unter anderem durch Spielpunkte für Kinder und erlebbares Wasser im Stadtraum. In der Adlerstraße gilt Ähnliches, wobei Parkplätze in direkter Ladennähe, barrierefreie Zugänge und eine qualitätvolle Oberfläche zur Sicherung und Stärkung des Einzelhandels Hauptpunkte sind.

Für die Kronenstraße lautet die Aufgabenstellung, eine Verbindung zur Hechinger Straße zu schaffen, die Unterführung – dunkel und unattraktiv – aufzulösen, den künftigen Vollsortimenter gut anzubinden und die dort vorhandenen Brachen zu reaktivieren. Auch an der Bauernscheuer setzt die Stadt an, will einen angemessenen Eingang für die Technologiewerkstatt schaffen, diese an den Bereich "Am Markt" anbinden, schöne Aufenthaltsflächen schaffen und die Verkehrsführung optimieren.

Dazu, was die Tailfinger ändern würden, sind viele Anregungen gekommen, vor allem zur Verbesserung der Sauberkeit und der Stadtpflege, zur Optimierung des Verkehrs im Stadtgebiet samt Rad- und Fußwegenetz, für ein ansprechenderes Kultur- und Freizeit-Angebot – das reicht von der Einrichtung eines jährlichen Sommerfestes bis zur Errichtung eines offenen Forums in der Lenaustraße – sowie zu Spielmöglichkeiten in der Innenstadt und am Lammerberg, Wasserspiele am Markt inklusive.

Eine Innenstadt zum Bummeln, die können sich die Albstädter in Tailfingen freilich selbst schaffen – das hatte Uwe Eckstein, Vorsitzender des Gewerbe-, Handels- und Verkehrsvereins, vorher deutlich gemacht mit einem einzigen Satz: "Kunden brauchen Geschäfte, aber Geschäfte brauchen auch Kunden."

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Albstadt

Karina Eyrich

Fax: 07431 9364-51

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