Besondere Aktion bei der Jobmesse der Albert-Schweitzer-Schule in Villingen: Unter Anleitung der Firma Strabag steuerten Freiwillige einen echten Bagger. Foto: Albert-Schweitzer-Schule

Die Albert-Schweitzer-Schule in Villingen verwandelte sich in eine Jobmesse der besonderen Art.

Welche Ausbildung eröffnet langfristige Perspektiven und welche Wege stehen jungen Menschen nach dem Schulabschluss überhaupt offen?

 

In einer Zeit, in der die Berufswelt vielfältiger und komplexer denn je ist, wird Orientierung zur Schlüsselaufgabe. Dieser Herausforderung stellte sich das Organisationsteam, bestehend aus Ursula Kempchen, Carola Bogdanski, Corina Jäger, Rebecca Troll, Linda Käfer, Andreas Orthen und Mike-Oliver Wernet, mit großem Engagement, wie die Schule in einer Pressemitteilung informiert.

Über Monate hinweg akquirierten sie Aussteller aus unterschiedlichen Branchen, planten die Umgestaltung des Schulgebäudes für den Berufsinfotag und stimmten sämtliche Abläufe sorgfältig aufeinander ab.

Lebendige Messehalle

Zwischen 8.30 und 13 Uhr verwandelte sich das gesamte Schulgebäude in eine lebendige Messehalle und öffnete seine Türen auch für externe Schulen, die das Angebot nutzten, um sich über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu informieren. In der Aula sowie in mehreren Klassenzimmern präsentierten sich Aussteller und Universitäten aus Industrie, Technik, Handwerk, Gesundheit, Pflege sowie Landwirtschaft. Auskunft über Gesundheits- und Pflegeberufe gab es am Stand des Schwarzwald-Baar-Klinikums.

Mitmachangebote

Darüber hinaus bot der Berufsinfotag zahlreiche Mitmachangebote, in denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berufliche Tätigkeiten praktisch erprobten. Unter Anleitung der Firma Strabag steuerten Freiwillige einen echten Bagger, um einen Fußball in eine Röhre zu manövrieren. Auch weitere Aussteller, darunter die Fürstenberg Brauerei, Schunk und AsA Flex, trugen mit fundierten Einblicken und fachkundigen Gesprächen zu einem vielseitigen Programm bei, zeigt die Schule weiter auf. Ergänzend dazu erweiterten Aussteller wie Straub Verpackungen mit einer Fotobox, die Caritas mit ihrer Popcornmaschine und die Parkresidenz am Germanswald mit einer demonstrierten Handdesinfektion die Vielfalt des Angebots.

Besonderheit des Tages bildete zudem die kulinarische Versorgung, die vom Gasthaus Löwen aus Brigachtal übernommen wurde und das gastronomische Angebot mit frisch zubereiteten Burgern und knusprigen Pommes im Innenhof auf ein bemerkenswert hohes Niveau hob, teilt die Schule mit.

Eine besondere Stärke des Tages war zudem die aktive Beteiligung der eigenen Auszubildenden der Albert-Schweitzer-Schule. Mit sichtbarer Begeisterung zeigten sie, wie aus Leidenschaft, handwerklichem Können und Kreativität ein fertiges Produkt entsteht und gaben diese Inspiration spürbar an die Besucherinnen und Besucher weiter. Parallel dazu fanden Informationsvorträge in mehreren Klassenzimmern statt.

Positive Resonanz

Die Vertreter der Firma Elektro Eichkorn bilanzierten am Ende des Vormittags: „Wir finden es wichtig, dass Schulen ihren Absolventen berufliche Perspektiven aufzeigen. Im Rahmen solcher Projekte ist es außerdem auch für unser Unternehmen möglich, sich als potenziellen Arbeitgeber überzeugend zu präsentieren.“

Auch die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs nutzten die Gelegenheit gezielt: „Ich habe mich bei einigen Unternehmen vorgestellt und mögliche Praktika angefragt. Bei einem Aussteller erhielt ich sogar eine direkte Einladung zu einem persönlichen Gespräch“, berichtete eine Schülerin.

„Die positive Resonanz aller Beteiligten verdeutlicht den hohen Stellenwert solcher Orientierungstage für den erfolgreichen Übergang von der Schule in die Berufswelt“, lautet das Fazit der Schule.