Diese Band war mehr als das Amuse Gueule zum ersten ökumenischen Kirchentag Albstadt: Albert Frey und seine Kollegen entführten ihre Fans.
Fans hat Albert Frey in der christlichen Szene so viele wie Sterne am Himmel stehen. In diesen entführten er, Keyboarder Timo Böcking, Bassist Michael Fastenrath und Schlagzeuger Daniel Jakobi ihr Publikum am Vorabend zum ersten ökumenischen Kirchentag in der Festhalle – mittels fantastischer Klänge und Bildern aus dem All.
Während Musikfreunde anderswo vor der Bühne im Takt zappeln, schließen sie bei der Musik der Lobpreis-Band die Augen und schwenken lächelnd die Arme – diese Songs, die von Jesus Christus und dem Weg zu ihm erzählen, sind die reinste Einladung zur Meditation. Die Texte laufen auf der Leinwand mit – aber das wäre doch gar nicht nötig gewesen: Praktisch alle im Saal kennen sie, singen wie aus einer Kehle. Die Texte sind einfach, aber nicht simpel, sondern sprechen die Herzen direkt und klar an.
Der Funke springt über – direkt in die winkenden Arme
Genauso ist auch die Stimme von Albert Frey, instrumental veredelt von ihm selbst an der Gitarre und seinen Kollegen, die wahre Meister an ihren Instrumenten sind. So springt der Funke schnell über bei groovigen Stücken und direkt in die kreisenden Hüften und winkenden Arme der Fans, die bei den fantastischen Soli regelrecht ausflippen.
Neues Album und alte Klassiker
Im Mittelpunkt des Abends steht das aktuelle Album des Singer-Songwriters: „Sieben Worte vom Kreuz“, aber auch seine bekannten Klassiker wie „Zwischen Himmel und Erde“ finden ihren Weg in die Ohrmuscheln und die Herzen der Zuhörer, die selig lauschen. Zum Schlusslied stehen sie auf und singen lauthals mit – „Für den König, für den Herrn“ – und bejubeln Albert Frey, der etwas sagt, was beim Kirchentag alle gerne hören: „Unsere Kirche, die Kirche Gottes, ist nicht am Ende. Durch alle Krisen: Er kommt zu seinem Ziel!“