Die Folgen der Coronapandemie, vor allem die Lockdowns, haben Kinder und Jugendliche psychisch belastet. Foto: dpa/Paul Zinken

Der Druck auf Kinder- und Jugendpsychiatrien in Baden-Württemberg wächst. Einzelne Krankenhäuser stellen schon Feldbetten auf, um den Andrang zu meistern. Und der könnte bald noch größer werden.

Stuttgart - Der schulische und gesellschaftliche Lockdown des Jahres 2020 hat viele Kinder und Jugendliche psychisch stark mitgenommen. Die Lage in der stationären Kinder- und Jugendpsychiatrie, aber auch in den Ambulanzen sei „extrem angespannt“, berichtet Gunter Joas, Chefarzt am Klinikum Esslingen, von einem jüngsten Treffen der Landesarbeitsgemeinschaft der leitenden Chefärztinnen und Chefärzte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie unserer Zeitung. Bis auf zwei Kliniken seien alle auf dieses Feld spezialisierten Krankenhäuser in Baden-Württemberg „extrem ausgelastet mit einer hohen Notaufnahmequote“.

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