Alexandra Kern und ihr syrisch-kurdischer Freund Alaa Hamo gehen miteinander durch dick und dünn – irgendwann wollen sie gemeinsam eine eigene Firma gründen. Foto: Kommert

Alaa (Ali) Hamo wurde 1997 in Kobanê im Norden Syriens geboren. Sein Vater führte ein kleines Elektrogeschäft, wo er während seiner Schulzeit als Elektriker half. 2012/2013 stand er nach eigenen Aussagen kurz vor dem Abitur. "Mein Vater wollte damals unbedingt, dass ich einmal Medizin studiere", erzählt der junge Kurde. Es kam anders. Jetzt studiert er in Furtwangen.

Furtwangen - 2014 überzog der so genannte "Islamische Staat" die Provinz und die Stadt mit mörderischen Angriffen, ein großer Teil der Bevölkerung wurde damals in die Türkei evakuiert. Dort habe er, um Geld zu verdienen, auf dem Bau gearbeitet, unter widrigsten Bedingungen, "sechs Tage in der Woche und bis zu 15 Stunden am Tag", erzählt Alaa Hamo. 2015 floh er über Izmir, Griechenland, Mazedonien und Österreich in die Europäische Union. "Eigentlich wollte ich nur in den Westen, Deutschland hatte ich nie explizit im Sinn", betonte er im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten. Dennoch stand er am 25. August 2015 plötzlich am Hauptbahnhof München.

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