Die Gruppe Aktiv für Schönwald hat wieder einiges auf dem Zettel. Die Ehrenamtlichen kümmern sich um Ortsbild, Wassertretstelle, Veranstaltungen und mehr.
Vieles zu besprechen hatten die Mitglieder der Gruppe „Aktiv für Schönwald“ (AfS). Unter anderem wurde die Teilnahme an der Umweltwoche im April geklärt: Wie schon zuletzt wird die Gruppe die Kreisstraße K 5728 vom Sägebauer vom Unrat befreien.
Ursprünglich sollte die Putzete am Wanderparkplatz enden, doch auf Anregung von Wolfgang Schubert wollen die „Aktivisten“ auch den Bereich bis zum Abzweig Stöcklewald-Parkplatz reinigen. Allerdings ist das längst nicht alles – auch die B500 von Gemüse-Dilger bis zur Escheck gehört in ihr Revier. Mit sechs bis zu maximal acht Leuten wollen sie das an ihrem „Arbeitstag“, am Donnerstag, 23. April, durchziehen. Man sollte auf keinen Fall die Warnwesten vergessen, erinnerte Sprecher Manfred Fattler. In derselben Woche soll aber auch der Abbau der Oster-Dekoration über die Bühne gehen. „Wir können am Montag, 20. April, um 10 Uhr anfangen“, erklärte Bruno Allgaier, in dessen Händen die Organisation liegt.
Am 4. Juli soll das „Kuckucksuhrenfest“ stattfinden. Auch AfS wurde gebeten, sich zu beteiligen – mit einer Mitmach-Station für Kinder, wie auch andere Vereine.
„Machen wir mit, falls ja, was bieten wir an?“, stellte Fattler in den Raum. In den nächsten Tagen wolle er alle Mitarbeitenden dazu befragen, die Mehrheit zähle dann.
Helfer packen bei ersten Vorarbeiten an
Sabine Aliprandi, die mit dem „Vitalita“ in die Räume des Wedo eingezogen ist, bat darum, in den Sommermonaten drei Monate lang keinen Heizkostenanteil bezahlen zu müssen, da sie in so lange keine Heizung benötige. Dem habe er zugestimmt. Bruno Allgaier wird sich zunächst kümmern, ob man irgendwann in nächster Zeit Heizöl kaufen müsse.
Die durch die Aktivgruppe betreute Wassertretstelle soll auf Pfingsten gerichtet werden. Diese Woche werde er erste Vorarbeiten tätigen, versprach Allgaier. Bis dahin gelte es, das Geländer zu streichen. Dazu müsse der Schacht im Freibad überprüft und gegebenenfalls von Unrat befreit werden. Oberflächlich werde er gröbere Äste entfernen. Daneben sollte auch der Barfußpfad wieder in einen vernünftigen Zustand versetzt werden, wo man nach dem „Kneippen“ wieder trockene Füße bekomme.
Manfred Fattler sprach die Skulptur an, die 2022 beim damaligen internationalen „Schmiedetreffen“ entstanden war. Sie steht jetzt im Landschaftsgarten nahe des Alpengartens. Er stellte fest, dass rings um diese Skulptur Wasserpfützen die Lust störten, sie von allen Seiten zu betrachten. Ihm schwebe ein geschotterter Weg um das Kunstwerk vor. „Ich werde mal mit Paul Scherer sprechen, dann sollten zwei, drei Leute helfen, vielleicht Anfang Mai“, bat er.
Skulptur für den Hölltalbrunnen
Bruno Allgaier erinnerte daran, dass es auch gelte, den Wappenbrunnen in der Ortsmitte und den Hölltalbrunnen am Ortseingang aus Richtung Triberg herzurichten. „Für den Hölltalbrunnen bin ich immer noch eine Skulptur schuldig“, erinnerte sich Manfred Fattler selbst.
Die nächste Monatssitzung ist für Dienstag, 5. Mai, 19 Uhr, in den WEDO-Räumen geplant.