Ein Aktionstag in St. Georgen macht die Geschichte lebendig. Er findet am Sonntag, 1. März, in der Stadthalle statt.
Der „Aktionstag Geschichte“ am Sonntag, 1. März, in der St. Georgener Stadthalle öffnet ein Schaufenster in die Geschichte der Region.
Zum mittlerweile neunten Mal findet der „Aktionstag Geschichte in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg“ statt. Alle zwei Jahre wird er abwechselnd in einem Landkreis der Region veranstaltet. Diesmal ist der Schwarzwald-Baar-Kreis an der Reihe, und die Wahl fiel hier auf die geschichtsträchtige Bergstadt St. Georgen. Gemeinsam haben Landkreis und Stadt ein attraktives Programm auf die Beine gestellt.
Der Geschichtstag richtet sich an alle, die sich für Kultur und Geschichte der näheren Umgebung interessieren und mehr darüber erfahren wollen. Er will Interessierte zusammenführen und miteinander ins Gespräch bringen. „Geschichte muss immer wieder neu betrachtet und erzählt werden. Nur so bleibt sie relevant,“ sagt Kreisarchivar Clemens Joos, und genau das geschieht hier: „Geschichte wird beim Aktionstag lebendig“.
Vereine und Initiativen aus der Region stellen ihre vielfältige Arbeit vor
Bei einer Geschichtsmesse präsentieren sich Vereine und Initiativen aus der Region und stellen ihre vielfältige Arbeit und ihre Projekte vor.
Wer einen Überblick bekommen möchte, was in seiner unmittelbaren und weiteren Heimat in der Vergangenheit so alles los war und auf welche Weise es heute wieder ans Licht gebracht wird, hat die Chance, mit den jeweiligen Experten ins Gespräch zu kommen.
Parallel dazu findet ein Vortragsprogramm statt, das unter dem Motto „Aufbegehren, Widerstand, Protest in der Geschichte“ steht. Kurzvorträge beleuchten die unterschiedlichsten Aspekte des Themas, vom Bauernkrieg vor 500 Jahren bis hin zur Kommunalreform vor 50 Jahren.
Neue Aspekte zur St. Georgener Tracht werden präsentiert
Und viele Themen, wie neue Aspekte zur St. Georgener Tracht oder die „Ersatzgeld-Proteste“ in Furtwangen in den Jahren 1976/77 dürften auch für Kenner der Materie neu sein.
Zu Beginn der Vortragsreihe spricht der Politologe Ulrich Eith von der Universität Freiburg über „Protest in der pluralistischen liberalen Gesellschaft“ und zieht damit einen größeren Rahmen über die allgemeine Funktion und die Bedeutung von Protest in unserer Gesellschaft.
Eröffnet wird der Tag um 10 Uhr mit Grußworten von Bürgermeister Michael Rieger, Landrat Sven Hinterseh und Kreisarchivar Clemens Joos. Der Eintritt ist frei. Für Verpflegung ist gesorgt. Für junge Besucher gibt es eine Rallye, die Jugendliche ganz im Wortsinn an die Geschichte heranführt. Dem Gewinner winkt ein Eintritt in den Europapark Rust.
Reichhaltiges Vortragsprogramm für Besucher des Aktionstags – ein Überblick
Das Programm
10 Uhr Der Aktionstag wird im Foyer durch Bürgermeister Michael Rieger, Landrat Sven Hinterseh und Kreisarchivar Clemens Joos eröffnet.