Es war um die Mittagszeit, als die Helfer aus allen Himmelsrichtungen in den Benediktinerring in Richtung DRK-Heim strömten.
Dort hatten Mitglieder des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) die Verantwortung für die kulinarische Versorgung von Helferinnen und Helfer der Aktion saubere Landschaft übernommen.
Dabei hatte sie der Ansturm während Stunden gefordert, da das Bewusstsein für eine saubere Landschaft auf städtischer Gemarkung einmal mehr immens war.
Über 2000 Personen aus mehr als 100 Vereinen und aus privatem Interesse nahmen an der Aktion teil, welche das äußere Erscheinungsbild der Stadt ab sofort wieder sichtbar optimiert.
In jedem Ortsteil befreiten sie die Landschaft von dem aus Unachtsamkeit oder fehlendem Gespür für die Schönheit von Natur und Umwelt weggeworfenen Müll. Wie in jedem Jahr erstreckte sich der Unrat vom Kaugummipapier bis zu Möbelstücken oder Reifen.
Immer noch höhe Müllmengen
Dass sich noch hohe Müllmengen ansammeln, ist unter dem Aspekt von gelber, brauner und grüner Tonne, sowie den bestehenden Wertstoffhöfen, die inzwischen vieles annehmen, nicht nachvollziehbar. Die größte Menge wird kostenfrei angenommen beziehungsweise ist bereits mit den Abfallgebühren beglichen.
Oberbürgermeister Jürgen Roth ging in seinem Dank auf das große ehrenamtliche Engagement und das Bewusstsein für eine intakte Umwelt ein. Er dankte dem DRK für die Bereitstellung der Räume und für die Unterstützung im kulinarischen Bereich. Zudem verwies er auch, dass die ehrenamtliche Mitwirkung während der Aktion saubere Landschaft nicht den aufgrund der aktuellen Haushaltsberatungen verordneten Sparzwängen unterliegt.
Traditionell stellten die Pfadfinder eine der größten Gruppen. Der aus vier Gruppen bestehende Pfadfinderstamm St. Ulrich von Augsburg aus Villingen-Schwenningen gehört der DPSG an und sah aufgrund seines Vereinszwecks eine Mitwirkung als Pflicht an.
Aber auch Vereine wie die Krawazi Ramblers aus Villingen oder die Sauerwasenhexen aus Schwenningen ließen sich dieses Ereignis nicht entgehen.