Besondere Aktion im Stadtwald von Villingen: Über 130 Auszubildende der Alphartis SE und ihren Tochtergesellschaften ahg und bhg pflanzten 1350 Erlen.
Die jungen Bäume seien für den nassen Buntsandsteinboden des Villinger Waldes bestens geeignet und wurden von der Alphartis-Stiftung gespendet, teilt die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW BW) mit.
Den Teamgeist der Young Talents stärkte nicht nur die gemeinsame Baumpflanzung, sondern auch das waldpädagogische Rahmenprogramm. Dieses wurde vom Landesverband Baden-Württemberg der Schutzgemeinschaft gestaltet, der auch die passende Fläche für die Pflanzung vermittelt hatte.
Roland Brauner, stellvertretender Forstamtsleiter in Villingen-Schwenningen, freut sich über die vielen motivierten Helferinnen und Helfer, die an diesen beiden Tagen im Wald anpacken. „Es ist uns als Kommune wichtig, jungen Menschen die Natur und ihre Zusammenhänge nahezubringen. Wo könnten Sie besser ein Bewusstsein für komplexe Ökosysteme entwickeln, als hier, direkt im Wald,“ meint er bei der Begrüßung der Alphartis-Auszubildenden.
Der Klimawandel
Die Pflanzfläche im Fesenmöslegraben zeige deutlich wie sich Boden, Klimabedingungen und Baumarten gegenseitig beeinflussen. „Hier stehen bisher Fichten, die zum Zeitpunkt ihrer Pflanzung eine sinnvolle Entscheidung waren. Mit dem Klimawandel kommt nun aber Wasserknappheit – diesem begegnen wir im Villinger Wald mit der Anlage mehrerer Teiche, die das Wasser auch in trockenen Jahren im Boden halten. Für den nassen Buntsandstein in dieser Auesituation ist die Erle wiederum die perfekte Baumart.“
Die Pflanzung trage dazu bei, den Wald in Villingen klimaresistenter zu machen. „Wir freuen uns daher sowohl über die finanzielle Unterstützung durch die Alphartis-Stiftung als auch über die Vermittlung und Organisation durch die SDW BW. Allen Teilnehmenden danke ich herzlich für die Zeit, die Sie mitbringen, um sich für den Wald zu engagieren und über ihn zu lernen.“
„Neuer Meilenstein“
Das Projekt macht insbesondere auch Albrecht Wollensak, Vorstandsvorsitzender der Alphartis SE, große Freude: „In diesem Projekt vereinen sich zwei Grundpfeiler unserer Haltung im Unternehmen: nachhaltiges Wirtschaften und soziale Verantwortung. Dass unsere Young Talents hier einen sichtbaren und bleibenden Wert schaffen, ist ein neuer Meilenstein in der Geschichte unseres Unternehmens. Ich bin sehr stolz auf diese Initiative und danke allen, die daran mitgewirkt haben.“
„Gelungene Kooperation“
„Heute pflanzen über 130 unserer Young Talents 1350 klimastabile Nachwuchstalente und damit ein Stück Zukunft“, betont Petra Eßer, Geschäftsführerin der Alphartis Stiftung. „Wir freuen uns, als Unternehmen und Stiftung in unserem Geschäftsgebiet einen nachhaltigen und so tatkräftigen Beitrag für die Natur zu leisten. Diese Aktion ist eine gelungene Kooperation der Alphartis SE mit ihren Tochtergesellschaften ahg und bhg – deren Auszubildende hier so kräftig anpacken – und unserer Stiftung, welche die Bäume für die heutigen Pflanzung gespendet hat.“
Aber nicht nur der Wald werde bei diesem Termin gestärkt, sondern auch der Zusammenhalt im Team, denn „Bäume pflanzen ist eine Gemeinschaftsaktion“, so die Schutzgemeinschaft in einer Pressemitteilung.
„Jeder gepflanzte Baum ist ein Erfolg für uns. Wenn wir dabei auch noch junge Menschen für den Wald sensibilisieren und begeistern können, ist das die perfekte Ergänzung,“ meint Ann-Catrin Sachs, Geschäftsführerin der SDW BW, mit Blick auf das geschäftige Treiben.
Am Ende der beiden Tage sind die Hosenbeine voller Erde, alle Erlen eingepflanzt und für die Alphartis Young Talents ist klar: Der Wald ist ein komplexes Ökosystem mit vielfältigen Funktionen, das von Menschen nachhaltig bewirtschaftet und erhalten werden muss.