Im Schwimmbad im Wolterdingen wurde die alte Tradition gerne genutzt, um schaurig-schöne Geister-Lampen zu schaffen. Die Landfrauen freuten sich über das Interesse an diesem Angebot.
Statt Kürbisse mit lustigen oder grimmigen Gesichtern aufzumotzen, wurden am Reformationstag im Freibad aus Zuckerrüben Geister-Lampen geschnitzt.
Bei sonnigem Herbstwetter trafen sich auf Einladung des Wolterdinger Landfrauenvereins über 50 Kinder im Kioskbereich.
Gewappnet waren sie zum Großteil mit Mama oder Oma vor allem aber mit Messer, Esslöffel, Eisportionierer und mehr.
Und natürlich mit den vom Palmhof zur Verfügung gestellten Zuckerrüben.
Recht schnell fertig
Schneller als gedacht entstanden die verschiedensten Rübengeister. Ehrlich gesagt war das Aushöhlen für die kleineren Kinder schon etwas beschwerlich. Doch den Erwachsenen machte diese Arbeit für ihren Nachwuchs durchaus Spaß, wie man sehen konnte. Am Ende trafen sich fröhliche Kindergesichter und schaurige Fratzen.
Große Freude über die gute Resonanz zur Wiederbelebung dieser alten Tradition herrschte bei der Landfrauenvorsitzenden Ann-Kathrin Mattes. Dieses Miteinander soll auch dazu beitragen, die Dorfgemeinschaft zu festigen. Zum Abschluss gab es dann noch Muffins und Kuchen auf Spendenbasis.
Kühe profitieren auch noch
Der Rübenabfall wurde auch nicht einfach zum Biomüll geworfen. Die Kühe von Kilian Kaltenbrunner durften die Reste fressen. Präsentiert wurden die Naturkunstwerke dann tags darauf an Halloween, als die Kinder mit ihren beleuchteten Rüben durch das Dorf liefen und an den Haustüren ein Sprüchlein aufsagten.