Einer der Adventsgärten in der Holzgasse Foto: Holger Schlicht

Ein nachbarschaftliches Dekorations-Projekt will weiteren Lichterglanz in die Adventszeit bringen.

Das Schöne an der Vorweihnachtszeit sind außer den vielen verschiedenen Weihnachtsmärkten auch die weihnachtlich geschmückten und beleuchteten Fenster, Gärten oder manchmal auch ganze Häuser.

 

24 Fenster sind geplant

In der Holzgasse und den umliegenden Straßen des Hünerbergs in Lörrach kann man zur Zeit ganz unterschiedlich gestaltete und geschmückte Adventsfenster oder Gärten entdecken. Bis dato sind mehr als ein Dutzend Adventsfenster oder Gärten von den Anwohnern gestaltet worden, die man in einem gemütlichen Abendspaziergang entdecken kann. Bis zum Heiligabend sollten es dann 24 Fenster sein. An verschiedenen Straßenmasten haben die beiden Organisatoren, Tania Weinmann und Danica Falk, Straßenpläne aufgehängt, anhand derer sich die Spaziergänger orientieren können. Mittlerweile gibt es dieses Nachbarschaftsprojekt schon zehn Jahre, erzählt Tania Weinmann unserer Zeitung. In anderen Städten gäbe es die Adventsfenster schon etwas länger, und da beide die Idee sehr schön fanden, dachten sie, das würde doch sicher auch in den Straßen am Hünerberg funktionieren.

Nachbarn kennenlernen

Viele Anwohner seien auch begeistert von der Idee gewesen und hätten spontan mitgemacht, manche seien bis heute dabei, manche würden auch mal ein Jahr aussetzen oder es kämen neue hinzu. Das Schöne an diesem Projekt sei aber nicht nur die Gestaltung der Fenster, Gärten, Balkone oder Bäume, sondern auch das Kennenlernen der Nachbarn, was sogar zu einigen langanhaltenden Freundschaften geführt hätte.

Die jeweilige Gestaltung sei ganz unterschiedlich, sagt Weinmann. Manche basteln Scherenschnitte über die ganze Tür oder ein Fenster, andere Lichtergirlanden über den Balkon und wiederum andere kreieren eine Weihnachtsszene im Garten. Und es bleibt nicht beim Gestalten, sondern manche Mitwirkenden laden die Anwohner am jeweiligen Adventsfenstertag zu einem Umtrunk oder einem kleinen vorweihnachtlichen Fest ein, bei dem es Glühwein, Gegrilltes oder Kuchen gibt.

Die selbst gestalteten Flyer werden von den Organisatoren Anfang November in die Briefkästen der Anwohner geworfen, die, die schon einmal mitgemacht haben, bekommen eine E-Mail. Auch die Kinder hätten Spaß an dem Projekt, so würden diese nach schon geschmückten Fenstern oder Gärten Ausschau halten und dies den Eltern berichten. Außerdem würden sie auf diese Weise auch die anderen Nachbarkinder einfacher kennenlernen.