Die Such- und Rettungsbehörde in Indonesien geht Medienberichten zufolge davon aus, dass das seit Sonntagmorgen vermisste Air-Asia Flugzeug abgestürzt ist.

Jakarta - In Südostasien läuft die Suche nach dem vom Radar verschwundenen Air-Asia-Flugzeug auf Hochtouren. Auch nach mehr als sechs Stunden fanden die Such- und Rettungsdienste keine Spuren der Maschine. Diese war mit 162 Menschen an Bord von Surabaya in Indonesien nach Singapur unterwegs. Nach neuesten Angaben der Fluggesellschaft war der Copilot Franzose. An Bord war zudem ein Brite. Zunächst hatte es geheißen, außer Indonesiern seien drei Südkoreaner, ein Singapurer und ein Malaysier an Bord gewesen.

Der Pilot befand sich im Steigflug auf mehr als 10 000 Meter, als der Funkkontakt abbrach, wie die indonesische Flugaufsicht mitteilte. Er habe angekündigt, Gewitterwolken umfliegen zu wollen. Über einen Notruf wurde zunächst nichts bekannt. Die Suche nach QZ8501 konzentrierte sich auf die Küstenregion nahe der indonesischen Insel Belitung. Die staatliche Nachrichtenagentur Antara zitierte einen Sprecher der Such- und Rettungsbehörde Basarnas mit den Worten, die Maschine sei dort wahrscheinlich abgestürzt.

Die Maschine wurde von „Indonesia Air Asia“ betrieben, die zu 49 Prozent der Muttergesellschaft Air Asia aus Malaysia gehört. Malaysia hat in diesem Jahr bereits zwei Flugzeugunglücke erlebt, in beiden Fällen war die staatliche Malaysia Airlines betroffen: Im Oktober verschwand Flug MH370 mit 239 Menschen an Bord nordöstlich von Kuala Lumpur vom Radar und wurde bis heute nicht gefunden. Im Juli stürzte MH17 mit 298 Menschen an Bord über der Ostukraine ab, vermutlich nach Raketenbeschuss.

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