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Aichhalder Wanne Warnschilder für Lkw zeigen erste Erfolge

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Hat schon erste Erfolge erzielt: das neue Hinweis- und Verbotsschild, das bereits an der Abzweigung von der Sulgener Straße auf die Verkehrsbestimmungen im Aichhalder Loch hinweist. Foto: Wegner

Bisher verirrten sich immer wieder Lastwagen in der Aichhalder Wanne auf ihrem Weg ins Kinzigtal zur B 462. Das soll anders werden. Warum lesen Sie in unserem SB+-Artikel.

Aichhalden/Schiltach - Seit wenigen Tagen weist ein zusätzlicher Schilderbaum in der Oberen Wanne, direkt an der Abzweigung von der Sulgener Straße in Höhe der Firma Simon auf die Verkehrsbestimmungen hin, die 250 Meter später ab der Einfahrt ins Aichhalder Loch gelten: Für Lastwagen und Busse über 2,5 Tonnen sowie über neun Metern Länge ist die Straße gesperrt – zudem beträgt das Gefälle bis zu 22 Prozent.

"Es wurden schon Kleinlastwagenfahrer beobachtet, die deswegen die Strecke jetzt nicht mehr nutzen", freut sich Bürgermeister Michael Lehrer über den bereits beobachteten Erfolg hinsichtlich der Verkehrslenkung.

Bisher, so berichten Anwohner und andere, stünden die Kleinlaster oft schon an der Schramberger Straße oder in der Wanne an der Abzweigung ins Loch, bevor sie bemerkten, dass diese Strecke, die sie wohl meist vom Navigationssystem geleitet würden, für ein Gefährt ihrer Größe und ihres Gewichts nicht unbedingt ideal sei.

Dort stand nämlich bislang das einzige Hinweisschild auf die schmale, steile und kurvige Strecke – weswegen das Befahren eingeschränkt sei – in Richtung Hinterlehengericht und B 462. Dort würden Fahrer oft kurz stoppen, danach aber dennoch weiter in Richtung Tal fahren – wahrscheinlich, weil dort ein Umdrehen nicht mehr unbedingt einfach oder dann auch nicht mehr gewollt sei.

Quer durchs Wohngebiet

Grund für das neue Schild sind aber nicht nur die Kleinlaster, sondern auch ausgewachsene Brummis, die sich in den vergangenen Jahren mehrfach in die Obere Wanne und von dort – weil ein Abbiegen in den Schramberger Weg und das Loch aufgrund der engen Kurvensituation nicht passte – anschließend in alle möglichen Wohnstraßen der näheren Umgebung verirrten. Dort beschädigten manche nicht nur ihr eigenes oder ein abgestelltes Fahrzeug, sondern es musste auch schon eine Mauer an der Einmündung zum Johannes-Ott-Weg leiden, weil für ein crashfreies Abbiegen zu wenig Platz ist.

Hinsichtlich des derzeit auch von "normalen" Personenwagen stark frequentierten Aichhalder Lochs will Bürgermeister Michael Lehrer demnächst noch einmal die in Höhe des Gebäudes 8 für den talwärts rollenden Verkehr aufgestellte Messtafel auslesen lassen. Wenn jetzt der Verkehr am nächsten Montagnachmittag wieder besser über den Schramberger Paradiesplatz rollen könne und die Rückstauzeiten insgesamt wieder abnähmen, dauere es seiner Erfahrung nach rund eine Woche, bis die Autofahrer aus der Umgebung dann wieder eher die Bundesstraße nutzen würden anstelle der Umgehungsstrecke. Dann könne man sehen, wie sich das Geschehen unter normalen Verkehrsbedingungen weiterentwickele und ob die Belastung für Strecke und Anwohner wieder zurückgehe.

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