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Aichhalden Was tun gegen die Langeweile?

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Gemeinsam Osterschmuck zu basteln (linkes Bild) oder als Ritual abends eine Kerze für eine bestimmte Person anzuzünden, sind nur zwei der Ratschläge.Fotos: Kindergarten Foto: Schwarzwälder Bote

Die Erzieherinnen des Kindergartens Rötenberg haben sich in Zeiten des Coronavirus Einiges zum Thema Familienzeit einfallen lassen.

Aichhalden-Rötenberg. "Unser soziales, berufliches und kulturelles Leben ist praktisch komplett zum Stillstand gekommen. Kindergärten und Schulbesuche, Vereinsleben und gemeinsame Aktivitäten fallen aus. Familien sind in dieser Zeit besonders stark herausgefordert. Jedoch beschert uns die Coronakrise neben Ängsten und Einschränkungen auch etwas, das für viele bislang eher eine Mangelware darstellte: gemeinsame Zeit", schreiben die Erzieherinnen in ihrer Mitteilung.

Diesen Ausnahmezustand könne man auch als Chance sehen. Aus Krisen, heißt es weiter, können wir lernen, indem wir die Situation akzeptieren. Viele positive Erlebnisse können daraus entstehen, was ansonsten nicht entstanden wäre. Wie können Familien die "geschenkte" Zeit sinnvoll und wertvoll nutzen? Diesbezüglich geben die Erzieherinnen nun den Eltern einige Tipps zur Hand.  Wochenplan: "Sammeln Sie zusammen mit ihren Kindern Ideen, die während der Woche umgesetzt werden können", lautet der erste Ratschlag. Ein strukturierter Zeitplan könne dabei sehr hilfreich sein – so können Eltern mit ihren Kindern gemeinsam einen Wochenplan erarbeiten.   Kochen: Beim gemeinsamen, beziehungsweise Erlebniskochen wird die Frage "was essen wir?" beantwortet. Die Kombination von Spaß, Lernen und Genuss steht dabei an erster Stelle.   Basteln: Ostern steht vor der Tür. Eltern können zusammen mit den Kindern überlegen, wem die Familie mit einem kleinen, etwa aus Naturmaterialien gebastelten Geschenk eine Freude bereiten könnte. Vielleicht gebe es unter den Nachbarn ältere Menschen, denen so eine Freude gemacht werden kann.   Bewegung: Augen auf und raus in die Natur: Durch Wandern und Spazieren gehen. "In unserer Umgebung von Aichhalden und Schramberg gibt es idyllische und märchenhafte Wanderwege zu entdecken. Der Burgenweg in Schramberg, der Bettelmännleweg in Alpirsbach oder der Ostweg Brandsteig – Schramberg sind nur einige Beispiele dafür", geben die Erzieherinnen einige Wandertipps. Kinder erleben mit ihren ganzheitlichen Sinnen die Jahreszeit und entdecken im Wald die Natur erneut. Das schaffe Ausgleich, Bildung, Kondition und Freude. "Unterwegs ein gemeinsames Picknick erleben ist gemeinschaftsfördernd und einfach toll."   Spielenachmittage: Auch drinnen könne man als Familie herrlich gemeinsam Zeit verbringen. Kinderspiele für drinnen seien eine gute Abwechslung, wenn das Wetter schlecht ist und die Kinder gelangweilt sind. Ideen gäbe es laut Mitteilung etwa im Internet auf der Seite www.familie.de/kleinkind.  Rituale einführen: Rituale geben den Kindern Strukturierungs- und Orientierungshilfe. Sie vermitteln Stabilität, Sicherheit und Geborgenheit. So könne etwa jeden Abend mit der Familie eine Kerze angezündet werden. "Gemeinsam kann überlegt werden, wofür wir heute danken können und was uns bewegt hat", schreiben die Erzieherinnen. Damit könnten positive Gedanken vermittelt werden. Eine Hilfe könnte zudem sein, die Erlebnisse aufzuschreiben oder aufzumalen. Weitere Beispiele für feste Rituale seien abends die gelebten Tagesereignisse zu reflektieren, das Erlebte zu benennen und den Esstisch mit Kerzen, gesammelten Materialien oder Dankesbriefen zu schmücken.

Auch gemeinsames Beten könne Stärke und Resilienz vermitteln, auf die im späteren Leben als Ressourcen zugegriffen werden könne – beispielsweise der Psalm 23 oder das "Vater unser". Ebenfalls entstehen positive Gedankengänge und die innere Widerstandskraft wird gefördert, wenn gemeinsam ein Dankesritual eingeführt werde, Familien sich als mit der Frage "Für was können wir heute danke sagen?" beschäftigen.

Weitere Ideen: Wer gute und wertvolle Anregungen weitergeben möchte, darf sie gerne an kigaroetenberg@gmx.de mailen.

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