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Aichhalden/Schiltach Wasserrohrbruch legt Verkehrsbypass lahm

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Mitten auf der Straße im Aichhalder Loch hat die Wasserleitung einen Defekt. Da half nur Aufgraben. Foto: Wegner

Aichhalden/Schiltach - Eine Leckage in der Wasserhauptleitung im Aichhalder Loch aufgrund von Lochfrass hat am Dienstag für Verwirrung bei manchen Autofahrern gesorgt. Die beliebte Umfahrungsstrecke für das baustellengeplagte Schramberg vom Tal in die Höhe und andersherum war gesperrt.

Durch konstanten Wasserverbrauch in Zeiten, in denen wenig Wasser abgenommen werde, so Wasserwart Werner Herre, sei die Gemeinde auf den Verlust gestoßen. Da sich das Leck in einer Hauptleitung befinde, sei ein umgehendes Aufgraben erforderlich geworden.

Etliche Fahrzeuge müssen wenden

Dies hatte zugleich zur Folge, dass die derzeit von täglich weit mehr als 100 Fahrzeugen genutzte Gemeindeverbindungsstraße komplett gesperrt werden musste – zum Leidwesen mehrerer Autofahrer, die entweder vor dem Sperrschild umdrehten oder teilweise sich doch weiter bis zur Baustelle vorwagten, um dann doch wenden zu müssen.

So auch zwei Urlauberinnen auf ihrer Fahrt vom österreichischen Salzkammergut nach Straßburg, die aufgrund der Stausituation von ihrem Handynavigationsprogramm durch das Loch geleitet wurden. Da das Verkehrsverbots-Schild an der Abfahrt von der Schramberger Straße/Untere Wanne ins Loch mit einem großen Zettel "Frei bis Kläranlage" beklebt war, hatten die beiden Frauen dies so als Sperrschild gar nicht wahrgenommen – einem Umstand, den Bürgermeister Michael Lehrer anschließend schnell Abhilfe schaffte, um zumindest die rechtlichen Voraussetzungen zur Sperrung ordentlich auszuweisen.

Die Anwohner im direkten Bereich des Rohrbruchs mussten am Dienstag auf eine Wasserversorgung verzichten, für die Aichhalder Mühle sowie zwei weitere Gebäude auf Schiltacher Gemarkung, die ebenfalls von Aichhalden aus mit Trinkwasser versorgt werden, gab es zumindest sieben Kubikmeter Vorrat, der grundsätzlich in einem Druckmindererschacht – insgesamt gibt es im Loch davon drei – vorgehalten wird und den man sich, so Herre, vom System her wie einen überdimensionierten Spülkasten vorstellen könne. Ohne diese Systeme käme die Wasserleitung aufgrund der Höhenunterschiede nicht aus, der Druck bei der Aichhalder Mühle würde ansonsten bei rund 13 Bar und damit erheblich zu hoch liegen, schätzte Herre.

"Die Vorgabe war, dass der Schaden an einem Tag behoben werden müsse", sagt Bürgermeister Lehrer, denn mit sieben Kubikmetern komme ein Gastronomiebetrieb nicht lange über die Runden. Das hat geklappt: Ab 15.30 Uhr am Dienstagnachmittag war ein Durchkommen wieder möglich.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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