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Aichhalden Planungen für Fasnetsbälle liegen auf Eis

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Knapp ein halbes Jahr später als gewohnt hat sich die Narrenzunft Aichhalden zur Generalversammlung getroffen. Dabei ging es auch um die Fasnet 2021, die wohl anders gefeiert wird als üblich ­- die Planungen für die Hallenveranstaltungen liegen derzeit auf Eis. (Archivbild) Foto: Herzog

Aichhalden - Knapp ein halbes Jahr später als gewohnt hat sich die Narrenzunft Aichhalden zur Generalversammlung getroffen. Dabei ging es auch um die Fasnet 2021, die wohl anders gefeiert wird als üblich ­- die Planungen für die Hallenveranstaltungen liegen derzeit auf Eis.

Zunftpräsident Michael Kruck begrüßte die Mitglieder wegen der Corona-Pandemie in der Josef-Merz-Halle und blickte auf der vergangene Jahr zurück. Das tat auch Schriftführerin Silke Arnold, die die wichtigsten Punkte aus der Generalversammlung 2019 vorlas. Kassierer Edgar Wilhelm legte positive Zahlen vor, da die Fasnet in diesem Jahr "glücklicherweise noch bis zum letzten Tag durchgezogen werden" konnte. Von Kassenprüfer Jörg Schneider gab’s ein Lob für die Arbeit.

Dank an Funktionsträger "in der momentan schwierigen Zeit"

Kruck betonte, dass sich die Mitgliederzahlen in den vergangenen 20 Jahren konstant hielten. Anschließend folgten die Berichte der Obernarren, Gilde, Hansel, Garde und des Fanfarenzugs. Anschließend nahm Bürgermeister Michael Lehrer die Entlastung des Vorstands vor. Er nutzte die Gelegenheit, den Funktionären für ihr Engagement "in der momentan schwierigen Zeit" zu danken.

Im Anschluss fanden Wahlen statt. Im ersten Abschnitt wurden die Wahlergebnisse der Gilde und des Fanfarenzugs, die bereits bei deren Mitgliederversammlungen zustande gekommen waren, bestätigt. Bei der Gilde wurden Robin Summ als stellvertretender Gildemeister sowie Nina Zehnder, Patrick Dold, Marcel Roth, Björn Schwab, Simon Pfaff und Pascal Müller als Ausschussmitglieder für zwei Jahre bestätigt. Verabschiedet wurden Tobias Haas und Kevin Moosmann.

Im Fanfarenzug wurden Andreas Gaulke als stellvertretender Vorsitzender, Dominik Höfler als stellvertretende Tambour und Tanja Moosmann als Uniformen- und Instrumentalverwalterin neu gewählt. Im Amt bestätigt wurden Schriftführer Jonathan Mühlhaupt und Beisitzer Jochen Becker. Tanja Moosmann gab ihr Amt als stellvertretende Vorsitzende ab, Anja Uhlmann wurde als Uniformenverwalterin verabschiedet.

Täglich Absagen

Beim geschäftsführenden Ausschuss gab es kaum personelle Veränderungen. Im Amt bleiben die Kassenprüfer Jürgen Haas und Jörg Schneider. Dem Elferrat bleiben außerdem Martin Nagel, Edgar Wilhelm, Thomas Glunk, Uli Depfenhart, Andreas Arnold und Patrick Valente für die kommenden zwei Jahre erhalten. Schriftführerin Silke Arnold gab ihr Amt an Nicole Glunk ab. Die Aufgabe des Kassierers übernimmt weiterhin Edgar Wilhelm, der den Posten seit 2018 inne hat. Der stellvertretende Zunftpräsident Martin Nagel, erst seit 2019 im Amt, stellte sich für zwei weitere Jahre für Verfügung und wurde einstimmig gewählt.

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Nach den Regularien dann richtete die Narrenzunft den Blick laut Mitteilung auf die Fasnet 2021 und das Thema Corona. Zunftpräsident Kruck betonte zwar, dass offiziell noch keine Veranstaltungen der Narrenzunft abgesagt worden seien. Die Planungen für Hallenveranstaltungen wie Hexen- oder Zunftball seien bei einer Sitzung mit dem Elferrat und den Vertretern der Untergruppen ein paar Tage zuvor aber einstimmig auf Eis gelegt worden. Außerdem würden täglich Absagen auswärtiger Veranstaltungen für die Fasnet 2021 im E-Mail-Postfach landen. Die Verantwortlichen gingen daher nicht davon aus, dass es Auswärtsbesuche geben werde. Auf Nachfrage aus der Versammlung, ob es überhaupt eine Fasnet geben werde, betonten die Verantwortlichen, "dass die Narrenzunft natürlich an der Fasnet 2021 festhalten möchte". Sie wollen in den kommenden Wochen alle Möglichkeiten prüfen, "wohl wissend, dass sich bis zur Hauptfasnet noch viel ändern kann".

Zwei eingegangene Anträge zur Satzungsänderung, dem Festhalten von Datenschutzbestimmungen sowie der Einführung einer Ehrenamtspauschale, wurden vorgelesen und mit deutlicher Mehrheit genehmigt.

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