Investor Joachim Kopp (Mitte) erläutert den Räten den Baufortschritt am Mehrfamilienhaus. Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder-Bote

Mietobjekte: Haus in Hinterer Stadt im Herbst bezugsreif / Zweites Projekt folgt

Voin Lothar Herzog

Das Angebot an Mietwohnungen in der Gemeinde Aichhalden soll sich in diesem Jahr deutlich verbessern.

Aichhalden. Nachdem in der neuen Ortsverwaltung in Rötenberg in den Obergeschossen vier Wohnungen entstehen, sollen acht Wohneinheiten im Neubau des Mehrfamilienhauses im Bereich Hintere Stadt 10 in Aichhalden ab September bezugsfertig sein. Die örtliche Firma Stuckateur und Gerüstbau Kopp als Investorin hatte das ehemalige Haus Wernz, das nicht mehr sanierungsfähig war, von der Gemeinde gekauft und anschließend abgebrochen. Im Vorfeld der Gemeinderatssitzung überzeugte sich das Ratsgremium vom aktuellen Stand der Baumaßnahme. Die Investoren Joachim und Erika Kopp führten durch das mehrstöckige Gebäude und nannten interessante Details. Die Größe der acht Eigentumswohnungen, die alle an einheimische Bürger verkauft sind und zur Hälfte weitervermietet werden sollen, betragen zwischen 45 und 110 Quadratmeter. Durch den Einbau eines Aufzugs sind allesamt Apartements behindertengerecht ausgestattet und für Singles wie für Familien mit Kindern geeignet. Bei vier Wohnungen sind die Balkone verglast und als Wintergarten nutzbar.

Im Erd- und Obergeschoss ist der Estrich bereits eingebaut, im Dachgeschoss erfolgt dies in Kürze. Sobald dieser ausgetrocknet hat, werden die Bodenbeläge eingebaut, die im Sanitärbereich und in den Küchen gefliest werden. Beheizt wird das Gebäude mit Geothermie, was besonders Bürgermeister Ekhard Sekinger gefiel. Das Mehrfamilienhaus werde genau zum richtigen Zeitpunkt fertig, werte die Ortsmitte deutlich auf und bringe frisches Leben in Zentrumsnähe, dankte Bürgermeister Ekhard Sekinger der Familie Kopp für deren Engagement. Der Bau eines weiteren Mehrfamilienhauses im Wohnbaugebiet "Alter V" in Aichhalden sei bereits in der Planung. Baubeginn werde aber wohl erst nächstes Jahr sein, so Joachim Kopp.