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Aichhalden Nach deutlichen Worten klappt’s jetzt

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Gerhard Wössner freut sich über die pünktlich geleerten Mülleiner bei der Sammelstelle auf dem Reint. Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Auf dem Rötenberger Reint ist ein Wunder geschehen: Nach rund einem Jahr Ärger mit der Leerung der Mülltonnen hat es der Entsorger am Montag erstmals geschafft, pünktlich die Eimer zu leeren.

Aichhalden-Rötenberg. Warum es dieses Mal geklappt hat, kann Gerhard Wössner, Kreisrat der ÖDP und Betroffener, nur vermuten. In der vergangenen Woche zumindest hatte er in der Ausschusssitzung des Kreisrats kräftig auf den Tisch geklopft, nachdem er zunächst in den ersten Monaten beim Entsorger selbst, seit vier Monaten immer direkt beim Abfallwirtschaftsamt des Landkreises angerufen und sich beschwert hatte.

Dabei, so Wössner, hätten er und seine Nachbarn es dem Entsorger sogar leicht gemacht: Damit das Müllfahrzeug nicht zu jedem der einzelnen Höfe Reint 1, 3, 5 und Heftenbach 1 fahren müsse, bringen alle Anwohner ihre Tonnen zu einer gemeinsamen Sammelstelle. Papier muss gar nicht abgeholt werden und die gelben Säcke werden sogar an die Landstraße gebracht. Komischerweise, so Wössner, seien die Papierabfuhr-Laster dann aber teilweise doch sogar bis in seinen Hof auf der Suche nach blauen Tonnen gefahren, obwohl dies abgemeldet worden sei.

Wössner hatte im Kreistagsausschuss auch eine Vertragsstrafe angemahnt, die der Landkreis ziehen könne – und dann aber nicht nur für eine Sammelstelle, sondern gleich für alle vier Betroffenen, damit auch so viel Geld zusammenkommen könnte, dass sich ein Abholen eher lohnt als ein Stehenlassen und Zahlen der Vertragsstrafe.

Aber nicht nur auf dem Reint, auch in anderen Bereichen Rötenbergs hat Wössner immer wieder ungeleerte Tonnen gesehen und deren Zahl notiert – bei 46 Tonnen wie am 2. September würde da auch einiges an Vertragsstrafe zusammenkommen, ist sich der Kreisrat sicher. Auch im Juli und August hatte Wössner genau kontrolliert und festgestellt, dass der vierwöchentliche Hausmüll nicht korrekt abgeholt worden sei.

Missmut auch bei Grüngut

Jedem, bei dem die Tonnen ebenfalls länger als vorgesehen stehen, rät Wössner, nicht bei Alba, sondern beim Landratsamt direkt anzurufen. Denn ansonsten bekomme die Behörde die Unzulänglichkeiten gar nicht mit. Und das sei aber notwendig, damit Vertragsstrafen fließen könnten. Es könne doch nicht sein, dass der Landkreis, sprich der Bürger, gutes Geld bezahle, die bestellte und zugesicherte Leistung aber nicht erfolge, sieht Wössner derzeit eine Diskrepanz.

Es könne auch keine Lösung sein, so merkt Wössner an, wenn Bürger ihren Mülleimer in andere Straßen fahren müssen, damit dieser geleert werde, weil es in der eigenen Straße nicht funktioniere. Und die Beteuerung, dass es im kommenden Jahr neue Fahrzeuge gebe und dann alles besser werde, will Wössner auch nicht akzeptieren. Der Entsorger müsse die Touren so planen, dass es reiche – egal ob alte oder neue Fahrzeuge.

Ganz abgesehen davon ist Wössner auch mit der Situation an der Grüngutplatte nicht zufrieden. Auch dort werde nicht immer so abgefahren, wie vereinbart.

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