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Aichhalden Mitunter kommt letzte Rettung mit wirbelnden Rotoren

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Hilfe, die von oben kommt: Die Helimission hilft in Not- und Katastrophenfällen und unterstützt Missionare. Foto: Helimission Foto: Schwarzwälder-Bote

Aichhalden-Rötenberg. Der Verein Helimission Deutschland hat inzwischen eine über 30-jährige Geschichte.

In der Gründungsversammlung am 12. April 1986 in Singen wurde der Verein aus der Taufe gehoben. Zum ersten Vorsitzenden wurde damals der Flugpionier und Afrikamissionar Ernst Tanner gewählt, der als erster Pilot mit dem Helikopter die Sahara überquerte. Er ist heute Ehrenpräsident der weltweit agierenden Hilfsorganisation Stiftung Helimission mit Sitz in Trogen bei St.Gallen.

Seit einigen Jahren leitet sein Sohn Simon Tanner als internationaler Direktor (CEO) die Geschicke der Helimission.

Der deutsche Zweig der "Helimissionsfamilie" hat ihren Sitz in Rötenberg. Zudem existieren Niederlassungen in Australien, Indonesien, Kanada und den USA.

Aktuell gehören zehn Helikopter der Typen Bell und Airbus Helicopters zur Flotte. Ziel und Zweck der Helimission (HM) ist die Hilfeleistung an Menschen in abgelegenen, schwer zugänglichen Gebieten und zwar im sozialen, medizinischen, aber auch geistlichen Bereich.

Auf Pionierflügen mit einheimischen Missionaren treffen die Besatzungen immer wieder auf Eingeborenenstämme die noch nie etwas von Christus gehört haben.

Die Helimission arbeitet interkonfessionell und hilft Notleidenden ohne Rücksicht auf ihre ethnische oder religiöse Zugehörigkeit. In Katastrophengebieten arbeitet sie vor Ort mit internationalen und nationalen Hilfsorganisationen wie IKRK, UNHCR, Médecins sans Frontières (MSF), Humedica, Schweizerisches Katastrophenhilfskorps, OXFAM, Deutsches Technisches Hilfswerk (THW), CARE, Tear Fund, Save the Children, Feed the Hungry und anderen zusammen. In den Ländern Äthiopien, Madagaskar, Papua und Sulawesi (Indonesien) unterhält die HM ständige Basisstationen für Langzeiteinsätze. Dort unterstützen 14 Piloten/Mechaniker (drei aus Deutschland) lokale Missionare und fliegen medizinisches Personal und Material zum Bau von Busch-Spitälern und -Kirchen, retten Notfallpatienten und vieles mehr. Die Helimission finanziert sich ausschließlich aus freiwilligen Spenden. Die Helimission Deutschland feiert am Samstag, 17. September, ihr 30-Jähriges Bestehen auf dem Flugplatzgelände in Winzeln. Mit dem Luftsportverein Schwarzwald (LSV) verbindet sie eine lange Tradition. Dort hat nämlich der aus Schramberg stammende Afrikapilot, Markus Lehmann, seine fliegerische Ausbildung als Segel- und Motorflugzeugführer erhalten. Nachdem er in den USA die Helikopter-Pilotenlizenz erworben hat, ist er nun seit über 16 Jahren im "Schwarzen Kontinent" unterwegs und leitet seit 2008 die Basisstation in Hawassa/Äthiopien. Markus Lehmann wird zum Jubiläum persönlich vor Ort sein.

Neugierige und Interessierte sind eingeladen die Helimission in der Zeit von 11 bis 17 zu besuchen. Sie erwartet ein interessantes Programm mit Helikopter-Rundflügen, Flugsimulator, Wettbewerb, Dokumentarfilmen und Kinder-Hüpfburg. Für die Bewirtung der Gäste mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen hat die Fliegerklause "Da Mario" vorgesorgt.

 

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Karin Zeger

Fax: 07422 9493-18

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