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Aichhalden Laster strandet im Johannes-Ott-Weg

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Mehrere Personen halfen dem Fahrer das Fahrzeug wieder flott zu bekommen. Die Paletten aus dem zerstörten Palettenkasten unter dem Trailer wurden anschließend in den Laderaum gestellt. Foto: Wegner

Aichhalden - Nach einer Irrfahrt durch die nächtlichen Wohnstraßen von Aichhalden war für einen in Slowenien zugelassenen 40-Tonner am Samstag gegen 22.30 Uhr in der Oberen Wanne Schluss.

Bei der Fahrt von der Tannackerstraße in den Johannes-Ott-Weg streifte der Kühllaster zuerst kräftig an einer Hecke an der Innenseite der Abbiegung, bevor dann in der Oberen Wanne zunächst endgültig Schluss war. Dort hatte er beim Einbiegen einen Teil der Sandsteinmauer rasiert und sich dabei am Auflieger den Palettenkasten abgerissen.

Durch das relativ laute Geräusch der Kühlanlage im nächtlichen Dorf waren zahlreiche Anwohner nach draußen gekommen und warteten zunächst auf das Eintreffen der Polizei. Diese hatte allerdings so schnell keinen Streifenwagen frei, alle beiden Fahrzeuge seien wegen anderer Vorkommnisse im Einsatz, berichteten die Anwohner, so dass der Lastwagenfahrer mit Unterstützung einiger Helfer lange vor Eintreffen der Beamten zunächst seine Paletten hochkant in den Kühlraum stapeln und auf den Seitenweg zur Firma Simon fahren konnte, wo das Geräusch des Kühlaggregats weniger störte.

"Der Verkehr durch das Aichhalder Loch hat gewaltig zugenommen", berichten die Anwohner der Oberen Wanne vor Ort, besonders kleinere Lastwagen nutzen die Abkürzung zwischen der Höhe und dem Schiltachtal, um dann weiter ins Kinzigtal zu gelangen.

Immer wieder "Verirrte"

Immer wieder verirrten sich sogar auch größere Fahrzeuge ins Loch. Vor nicht allzu langer Zeit habe ein Sattelschlepper, der dann weiter unten nicht um eine Kurve gekommen sei, mühsam wieder rückwärts hoch in die Wanne geleitet werden müssen.

Das Verbot der Durchfahrt müsse auf kleinere Lastwagen ausgeweitet werden, meinten die Anlieger, denn gerade diese hätten aufgrund der Maut für größere Lastwagen deutlich zugenommen und sorgten nachts oft für unruhigen Schlaf oder ein Aufwachen. Meist sei es das Navi, das die Fahrer über diese eigentlich ungeeignete Strecke für größere Lastwagen leite. Mittlerweile sei ein Verbotsschild für Fahrzeuge über neun Metern Länge angebracht, ob dies aber schon Eingang in die Navi-Daten erhalten habe, sei fraglich.

Zumindest bei dem verunfallten Lastwagen vom Samstag scheint dies nicht der Fall gewesen zu sein. Denn Anwohner hatten das Kühlfahrzeug schon vorher durch die umliegenden Wohnstraßen kurven sehen, wohl auf der Suche nach einer passenden Abbiegemöglichkeit von der Wanne ins Loch.

Vor allem aufgrund der anstehtenden Umleitung in Sulgen und der derzeitigen Umleitungsstrecke des Gutachtals befürchten die Anwohner, dass sich in naher Zukunft noch mehr Fahrzeuge, die in den schmalen Anwohnerstraße kaum durchkommen, im Bereich der Aichhalder Wanne oder später im Loch Probleme bekommen könnten.

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