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Aichhalden Kunstrasen wurde eingeweiht

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Der Eindruck täuscht. SVR-Vorsitzender Stefan Wiedmann (Mitte) und Bürgermeister Michael Lehrer freuen sich nicht über den starken Schneefall, sondern grüßen einer fotografierenden Drohne. Foto: Herzog

Aichhalden-Rötenberg - Statt Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen: Schnellfall und nasskalt – doch Fußball gespielt wird bei jedem Wetter. Im Gegensatz zum launischen April wusste der Sportverein Rötenberg genau, was er will: Er übergab das neue Kleinspielfeld seiner Bestimmung.

Wie Vorsitzender Stefan Wiedmann einräumte, hätte diese große Baumaßnahme bei der Grundschule ohne die Unterstützung der Gemeinde, des Architekten Daniel König und dem Einsatz der vielen freiwilligen Helfer nicht verwirklicht werden können.

Vor allem die Spendenaktion beim Dorffest mit 17 500 Euro stelle ein sensationelles Ergebnis dar.

Erste Gespräche für ein Kleinspielfeld habe es im Herbst 2015 mit dem damaligen Bürgermeister Ekhard Sekinger gegeben. Die Standortfrage sei im Frühjahr 2016 gefallen, eine erste Kostenschätzung habe bei 100 000 Euro gelegen. Schwierigkeiten habe die Finanzierung mit der Hausbank verursacht, weshalb ein Wechsel des Kreditinstituts erfolgte.

Spielbetrieb im Oktober freigegeben

Als im März 2018 mit den Erdarbeiten begonnen worden sei, habe die Baufirma ein geologisches Gutachten für die Ableitung des Oberflächenwassers verlangt, wodurch sich das Bauprojekt erneut verzögert habe.

Im Juli sei die Firma endlich angerückt und habe das Spielfeld installiert. Weil jedoch Kinder und Jugendliche die Absperrbänder umgingen und unbedingt spielen wollten, habe der Verein den Spielbetrieb im Oktober freigegeben, schilderte der Vorsitzende.

Vor kurzem seien die Arbeiten an den Außenanlagen mit dem Walzen und Einsäen des Grassamens fertigt gestellt worden. Besonders erfreulich sei, dass die Kosten durch viel Eigenleistung auf 71 000 Euro gedrückt werden konnten. Die Kommune habe 25 000 Euro Zuschuss gewährt, der Landessportbund weitere 7500 Euro. Zur Finanzierung habe es einen Kredit gebraucht, der bis 2021 getilgt werde, bedankte sich Wiedmann bei allen Förderern.

Täglich sei die Anlage besetzt, bereits nach Schulende spielten die Kinder. Abends tauchten Jugendliche und Erwachsene auf, auch der CVJM habe Bedarf angemeldet. Die Anlage sei für alle Fußballbegeisterte geöffnet und bei Dunkelheit ermögliche das Flutlicht die Nutzung, informierte der Fußball-Chef.

Bürgermeister Michael Lehrer stufte das Kleinspielfeld als hervorragende Trainingseinrichtung für den Nachwuchs ein. Obwohl so ein Spielfeld nicht der Norm entspreche, fördere das Spielen die Koordination und Kreativität der Spieler immer wieder aufs Neue. Der große Vorteil sei, dass man hier keine endlosen Spurts hinlegen, sondern technisch anspruchsvoller agieren müsse.

Bevölkerung zeigt sich spendabel

Die hohe Spendenbereitschaft der Bevölkerung zeige den Stellenwert des Fußballs des SV Rötenberg im Ort. Die Gemeinde habe ihren Teil gerne beigesteuert. Rückblickend sei der Weg bis zur Verwirklichung oft beschwerlich gewesen. Aber das Ergebnis spreche für sich und sei jede Mühe wert gewesen, hob der Bürgermeister hervor.

Bevor Architekt König den ersten Ball nach der offiziellen Freigabe des Kunstrasens ins (leere) Tor schoss und auch Lehrer und Wiedmann ihre Treffsicherheit bewiesen, wurde auf das gelungene Projekt mit zahlreichen Besuchern angestoßen. Witterungsbedingt wurde die anschließende Feier ins nahegelegene Sportheim verlegt.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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