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Aichhalden KAB blickt stolz auf 65 Jahre zurück

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Die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Aichhalden kommt ins Rentenalter. Sie kann angesichts des gesellschaftlichen Wandels mit Stolz auf das 65. Jahr des Bestehens blicken.

Aichhalden. Dieses freudige Ereignis wurde bei der Adventsfeier im Gemeindehaus St. Martin mit Andacht und kleinem historischem Rückblick in gemütlicher Runde bei Kaffee und Hefezopf gefeiert. Vorsitzender Heinz Gitschier erinnerte an die Gründungsversammlung am 21. November 1954, als sich 17 Männer mit Pfarrer Paul Urbon trafen und die Organisation aus der Taufe hoben. Zum ersten Vorsitzenden wurde Leo Höfler gewählt.

Die KAB sei eine christlich-soziale Bewegung mit dem Ziel, sich für eine gerechte und solidarische Gesellschaft einzusetzen und Teilhabe sowie Teilnahme zu ermöglichen. Dabei orientiere sie sich an Jesus, dessen Handeln und Leben und befreienden Botschaft. In den Anfangszeiten sei die KAB auch Werkvolk genannt worden. Die letzten beiden Gründungsmitglieder habe man vor zwei Jahren bei der Adventsfeier noch ehren können, erinnerte der Vorsitzende.

Rückblickend auf die Aktivitäten im zu Ende gehenden Jahr berichtete er von der Osterkerzen-Aktion mit gutem Ergebnis, dessen Erlös für eine Schule in Uganda gespendet wurde. Des Weiteren wurde eine Unterschriftenaktion für fair gehandelte Ware unterstützt. An Fronleichnam marschierte die Fahnensektion an der Prozession mit. Eine gemeinsame Wanderung führte nach Schiltach in die Hansgrohe-Aquademie. Ein vorgesehener Besuch bei der Firma Marquardt in Rietheim wurde seitens des Unternehmens auf 2020 verschoben. Für das Schlachtfest der Kirchengemeinde wurde die Tombola aufgebaut.

Vorausblickend wies Gitschier auf die Beteiligung an einer Unterschriftenaktion gegen den Pflegenotstand. Außerdem werde die gebürtige Aichhalder Missionsschwester Marione Ginter eine Spende über 1000 Euro für ihre Schule in Brasilien erhalten. "Ich danke allen Helfern. Ihr seht, es geht bei uns immer noch was, auch wenn wir nur eine kleine Gruppe sind", hob der KAB-Chef hervor.

Mit den Worten "Schön, dass es euch noch gibt", stimmte Präses Pfarrer Anton Cingia die Versammelten auf die Adventszeit ein. Aichhalden sei eine von wenigen Gemeinden im Umkreis, in dem es die KAB noch gebe.

Der Advent sei eine besondere und schöne Zeit. Das Grün des Adventskranzes wiesen auf das Weihnachtsfest hin. Die vier Kerzen stünden für Liebe, Hoffnung, Freude und Versöhnung. Advent bedeute Ankunft. Die Christen dürften bei Jesus, immer ankommen, wie beim Fest der Liebe.

Als Kind habe er, Cingia, von seiner Mutter immer einen Adventskalender bekommen. Es habe ihm große Freude bereitet, jeden Tag ein Türchen zu öffnen. Der Kommerz sei wichtig für die Gesellschaft, wenn man es nicht übertreibe. Es dürfe nicht vergessen werden, dass Gott die Menschen mit dem Jesus-Kind beschenken wolle.

Im vergangenen Jahr habe er in Sulzbach den Nikolaus gemacht. Ein Kind habe dabei zu ihm gesagt: "Du siehst heute aber schön aus", schmunzelte der Pfarrer und meinte: "Solche Botschaften tun uns gut."

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