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Aichhalden In schwierigen Zeiten erfolgreich

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Wie sich Gewerbeflächen und Wirtschaft in Aichhalden entwickeln, dazu sprachen Wifög-Geschäfsführerin Henriette Stanley und Bürgermeister Michael Lehrer. Foto: Wifög Foto: Schwarzwälder Bote

Im Osten des Schwarzwaldes nichts Neues? Das lässt sich über Aichhalden nicht sagen. Davon konnte sich die Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung (Wifög) Schwarzwald-Baar-Heuberg, Henriette Stanley, bei ihrem Besuch bei Bürgermeister Michael Lehrer überzeugen.

Aichhalden. Gemeinsam haben sich Gemeinde und Unternehmen in den vergangenen Jahren entwickelt und sind der Zukunft entgegengeschritten.

Simon sei nicht nur für den Großteil der Gewerbesteuer verantwortlich, sondern sichere Arbeitsplätze und sei so ein großer Gewinn für Aichhalden, so Lehrer. Dies sei ein Grund dafür, dass Ein- und Auspendler sich die Waage halten, erfuhr Stanley bei ihrem Vor-Ort-Besuch.

Rund 900 Angestellte produzieren Möbelbeschläge, Sinterformteile, Hartmetallwerkzeuge oder veredeln Automotive-Teile in der eigenen Galvanikabteilung. Das Unternehmen ist breit aufgestellt, sodass es jetzt, wo der Automobilmarkt mit einem Strukturwandel kämpft, gut wirtschaften könne. Die Zeichen der Zeit habe die Firma früh erkannt und reagiert.

Den Automotive-Sektor habe der Gesamtkonzern stark abgebaut und sich auf andere Bereiche konzentriert. Der Corona-Pandemie böte das Unternehmen so wenig Angriffsfläche. Kurzarbeit war nicht an der Tagesordnung.

Simon sei auch in dieser schwierigen Zeit wirtschaftlich erfolgreich. Das Unternehmen plane, weiter zu wachsen. Der Bebauungsplan stehe bereits. Auf fünf Hektar Fläche wird sich das Unternehmen vergrößern.

In Aichhalden ist das Potenzial des Flächennutzungsplans noch nicht ausgeschöpft. So plant die Gemeinde, im nächsten Jahr ein neues Gewerbegebiet zu entwickeln. Zwar gebe es noch freie Fläche zwischen der Simon Group und der örtlichen Schreinerei. Diese gehöre jedoch der Firma Grohe, welche derzeit keine Ansiedlungspläne verfolgte.

Aber in der Gemeinde tut sich noch mehr: Neben dem Bau einer Sporthalle liege der Fokus vor allem auf Kindergärten und Schulen. "Bei uns findet tatsächliche Gemeindeentwicklung statt", betont der Bürgermeister. "Und zwar, indem wir die Infrastruktur entwickeln: Sporthalle, Kindergarten und Schule sind hier unsere Vorzeigebeispiele."

Des Weiteren soll ein leerstehendes Gebäude in Richtung Rötenberg renoviert werden. Ziel sei, eine gemischte Ansiedlung zu schaffen.

Die Wirtschaftsförderung Schwarzwald-Baar-Heuberg sitzt in Villingen-Schwenningen. Hinter ihr stehen 24 Gesellschafter, vor allem Städte und Gemeinden, die Kreise Rottweil, Tuttlingen und Schwarzwald-Baar, der Regionalverband Schwarzwald-Baar-Heuberg, die IHK und Handwerkskammer Konstanz. Geschäftsführerin ist Henriette Stanley, Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Roth.

Die Wirtschaftsförderung vernetzt Unternehmen, bewirbt die Region, vermarktet Gewerbeflächen und möchte die regionale Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.

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