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Aichhalden Corona-Krise: Bürgermeister kritisiert Kultusministerium

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Ab diesem Montag dürfen wieder mehr Kinder – etwa die Hälfte – in die Kindergärten der Gemeinde kommen. Foto: Herzog

Aichhalden - Die Kindergärten in der Gemeinde werden ab dieser Woche von der Notbetreuung in einen eingeschränkten Regelbetrieb mit einer Aufnahmekapazität von 50 Prozent der Kinder starten.

Wie Bürgermeister Michael Lehrer in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats bekannt gab, erlaube das Kultusministerium diese Betriebsweise zwar schon seit einer Woche. Allerdings könne so ein kurzfristig bekannt gegebener Fahrplan nicht sofort umgesetzt und müsse entsprechend vom Kindergartenpersonal vorbereitet werden.

"Kultusministerium bringt kein Konzept bei Schulen zustande"

"Das Kultusministerium um Ministerin Susanne Eisenmann schreibt uns Kommunen vor, wie wir die Kitas öffnen müssen. Sie bringen aber kein Konzept bei den Schulen zustande. Da heißt es: ›Macht ihr mal.‹ Dabei liegen doch vor allem die Schulen im Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums. Jeder Rektor entscheidet nun in seinem Rahmen über die Dauer der Unterrichtszeit und die Notbetreuung", rügte der Bürgermeister das Vorgehen der Ministerin.

Die Belegschaft der Kindergärten werde einen Plan erstellen, nachdem zuerst die Vorschulkinder aufgenommen werden, danach deren Geschwister. Ratsmitglied Hans Wössner plädierte dafür, dass bei dieser Vorgehensweise Alleinerziehende bevorzugt werden sollten. Sie, antwortete Lehrer, müssten die Notgruppe beanspruchen, die nicht ständig besetzt sei.

Kein rollierendes System

In der Ratssitzung hatte der Bürgermeister zunächst berichtet, dass es im Kindergarten Rötenberg ein rollierendes System ermögliche, dass alle Kinder in die Einrichtung kommen dürfen, im wöchentlichen Wechsel. Einen Tag später korrigierte er diese Aussage gegenüber unserer Zeitung. Er hatte vom Kindergarten Rötenberg die Information erhalten, dass es nun doch kein rollierendes System gebe und gleich verfahren werde wie im Kinderhaus Aichhalden.

Rätin Heike Hug wollte vom Bürgermeister wissen, wie die Schulkindbetreuung und Verlässliche Grundschule funktionieren, wenn die Kinder nur zwei bis drei Stunden pro Tag Unterricht haben. Die Öffnung der Verlässlichen Grundschule, bedauerte der Rathauschef, sei derzeit noch nicht möglich. Es gebe aber eine Notbetreuung.

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