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Aichhalden "Bure zum Alange" erheitern mit Alltagsgeschichten

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Die "Bure zum Alange" treten vor einem ausverkauften Haus auf. Foto: Brüstle Foto: Schwarzwälder Bote

Aichhalden. Vom Güllemaa zur Woanderfitztour – Bauernkabarett für jeden, das haben die "Bure zum Alange" versprochen. Am Samstagabend lud die Gemeinde zu einem Kulturabend ein.

Bürgermeister Michael Lehrer betonte, dass dies der kulturelle Auftrag der Kommune sei und er über die Besucheranzahl selbst überrascht gewesen sei. Aufmerksam auf das Kabarett-Duo wurde Lehrer bei einer Vorstellung in Freiburg und lud die "Bure zum Alange" nach Aichhalden ein – wohin einer der beiden Darsteller auch verwandtschaftliche Verflechtungen hat.

In einer ausverkauften Halle mit 400 Besuchern gaben die beiden ihr Programm zum Besten. Als Bauer und Kurgast zeigten Wolfgang Winterhalder und Nikolaus König den Bauernalltag, welchen sie aus der eigenen Erfahrung kennen. Unter den Slogan "Loant Katz in Ruah, nimm de Kurgast-Bua" wuchs der Bauer auf. Da man den Kurgast bereits seit 40 Jahren beherbergt, war er als Kind in der Kita im Schweinestall. Später durch die Arbeit am Hof entwickelte der Gast eine Holzstielallergie und als Eckpfosten einer Weide war er nicht zu gebrauchen.

Doch nicht nur die wichtigen Themen wie Güllefahren, der Ackerbau und Lieder wie "Gras fressen für eine bessere Welt" und "Güllemaa" wurden zum Besten gegeben. So wird beim Güllefahren für den Praktikant eine Spur vom Hof auf der Straße aufs Feld gemacht. Dies kennen einige der Bauern selbst aus eigener Erfahrung.

Die Lachmuskeln wurden den ganzen Abend über gebraucht. Die Eigenarten der Bauern wurden vom Kurgast und dem Kurier genannt. So wurde der Kurierfahrer als Taxi für den Opa oder als Zusteller für Siloballen genutzt.

Die große Völkerverständigung in einem Schwarzwalddorf erfolgt beim Vieheinfangen. Es folgte am Ende noch eine Zugabe – der Schrei eines Kuckucks vom Kurgast und ein letztes Lied der "Woanderfitztour durchs Dorf".

Vor dem Programm und während der Pause sorgte die Aichhalder Buraclique für das leibliche Wohl der Besucher. Am Ende des Abends gab es Geschenke für die Darsteller und ihren Betriebshelfer, der musikalische Unterstützung brachte. Zufrieden lachend kehrten die Zuschauer am Abend nach Hause zurück, denn er bereitete allen Freude.

Ihre Redaktion vor Ort Schramberg

Stephan Wegner

Fax: 07422 9493-18

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