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Aichhalden Autokrise macht sich bemerkbar

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Die Indus Holding AG, zu der auch die Aichhalder Firmengruppe Simon gehört, hat nun ihre Halbjahresbilanz vorgelegt. Dort zeigen sich Licht und Schatten in der Geschäftsentwicklung.

Aichhalden/Bergisch Gladbach. Die Indus Holding AG hat nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2019 den Konzernumsatz um 3,8 Prozent auf 876,5 Millionen Euro (Vorjahr 844,7 Millionen Euro) gesteigert.

Das Konzern-EBIT ging um 12,6 Prozent auf 66,5 Millionen Euro (Vorjahr 76,1 Millionen Euro) zurück. Hauptgrund ist ein um 9,4 Millionen Euro geringerer EBIT-Beitrag des Segments Fahrzeugtechnik. Ursache dafür ist laut Mitteilung die schwierige Lage in der Automobilindustrie.

Ergebnis für das zweite Halbjahr wird nach unten korrigiert

Eine deutlich positive Entwicklung im ersten Halbjahr zeigt hingegen der operative Cashflow, der aus einem verbesserten Working Capital Management und einem im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres niedrigeren Bestandsaufbau resultiert.

Der operative Cashflow im ersten Halbjahr beträgt plus 24,4 Millionen Euro gegenüber minus 22,4 Millionen Euro im ersten Halbjahr des Vorjahres.

Auf der Basis der vorläufigen Halbjahreszahlen und der reduzierten Erwartungen aufgrund der Situation in der Automobilindustrie für das zweite Halbjahr 2019 und unter Berücksichtigung des Ergebnisbeitrags aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung in Höhe von 16,5 Millionen Euro (voraussichtlich im dritten Quartal 2019) erwartet die Holding nunmehr im Konzern für das Gesamtjahr 2019 bei stabiler Umsatzprognose ein operatives Ergebnis (EBIT) im Bereich zwischen 152 bis 158 Millionen Euro, statt wie bisher zwischen 156 und 162 Millionen Euro.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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