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Aichhalden 48 Interessenten für 30 Bauplätze

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Im Wohngebiet "Güntershöhe III", das derzeit erschlossen wird, liegt der Bauplatzpreis bei 157 Euro pro Quadratmeter.Foto: Herzog Foto: Schwarzwälder Bote

Der Quadratmeterpreis für einen voll erschlossenen Bauplatz im neuen Wohngebiet "Güntershöhe III" kostet 157 Euro. Dies, sowie weitere Festlegungen bei Vergaberichtlinien und Verkaufsbedingungen beschloss der Gemeinderat einstimmig.

Aichhalden. Stellvertretender Kämmerer Philipp Stahl hatte bei der Festsetzung des Bauplatzpreises umzulegende Gesamtkosten für die Erschließung einschließlich Planung von 2,55 Millionen Euro hochgerechnet. Dem gegenüber standen 16 205 Quadratmeter veräußerbare Bauplatzfläche, wodurch der Preis von abgerundet 157 Euro pro Quadratmeter herauskam.

Ratsmitglied Bernd Wilhelm sprach von einem "ziemlich hohen Preis" im Vergleich zum Baugebiet "Alter V". Dennoch könne er damit leben. Die Lage sei super und außerdem beinhalte der Preis ein Wärmeenergie-Förderprogramm, das berücksichtigt werden müsse.

Wie Bürgermeister Michael Lehrer versicherte, könne aufgrund der von der Gemeinde geförderten Erdwärme zwischen zehn und zwölf Euro je Quadratmeter abgezogen worden, um einen Vergleichspreis zu erhalten. Die 157 Euro bezögen sich auf Einfamilienhäuser. Der Bauplatz für das Mehrfamilienhaus werde separat ausgeschrieben.

Breite Zustimmung kam von den Räten auch für die von der Verwaltung vorgeschlagene Zusammenfassung der im Baugebiet liegenden Abschnitte der drei Erschließungsstraßen zu einer Abrechnungseinheit. Um Spekulanten den Wind aus den Segeln zu nehmen, behält sich die Gemeinde den Rückerwerb eines Grundstücks vor, wenn der Käufer nicht innerhalb zwei Jahren mit dem Bau eines Wohnhauses beginnt und nach fünf Jahren noch nicht bezugsfertig ist.

Außerdem muss der überwiegende Teil des Gebäudes vom Käufer selbst, einer ersten Grades verwandten oder verschwägerten Person, dem Ehe- oder Lebenspartner auf die Dauer von mindestens zehn Jahren als Erstwohnsitz bewohnt werden.

Laut Stahl sind für die 30 Bauplätze für Einfamilienhäuser 48 Interessenten auf einer Liste eingetragen. Die Vergabe werde über ein dreistufiges Verfahren vorgeschlagen. Zunächst würden die Bauplätze der 25 Interessenten, die sich in den ersten zwei Wochen auf die Liste setzen ließen, in einem Losentscheid ermittelt. Danach würden die weiteren Interessenten der Reihenfolge ihrer Eintragung auf der Liste berücksichtigt. Nach Auflösung der Liste könnten sich Bauwillige direkt für ein Baugrundstück vormerken lassen, schilderte Stahl.

Bei der Namensgebung zwei neu entstandener Straßen im Baugebiet äußerte Heike Hug Bedenken. Der Eichen- und Eschenweg unterschieden sich lediglich in einem Buchstaben. Dies könnte bei Postzusendungen zu Verwechslungen führen. Da es sich beim Eichenweg um eine Weiterführung aus der angrenzenden Bebauung handelt und deshalb beibehalten werden sollte, schlug sie als Alternative für den Eschenweg den Kastanienweg vor. Damit bliebe man den Gehölzen treu. Hierfür erhielt Hug von Bürgermeister und Ratskollegen Zustimmung. Beim Verwaltungsvorschlag "Ahornweg" gab es keine Einwände seitens des Gremiums.

Über den bisherigen Verlauf der Erschließungsarbeiten zeigte sich der Bürgermeister zufrieden und sprach von einem sehr guten Baufortschritt. Er sei zuversichtlich, bis Jahresende mit dem Verkauf der Bauplätze starten zu können. Sie müssten zuvor vermessen und im Grundbuch eingetragen werden.

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