Rainer Hall (links), Geschäftsführer des Maschinenrings Schwarzwald-Baar, und BLHV-Bezirksgeschäftsführer Thomas Meyer freuen sich gemeinsam auf den Agrartag 2026. Foto: Gregor Lange

Der Maschinenring und der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband präsentieren ein Programm mit Vorträgen und einer Messe in Donaueschingen.

Mit dem Agrartag steht am Samstag, 31. Januar, von 9 bis 17 Uhr in den Donauhallen in Donaueschingen der Jahresauftakt der Landwirtschaft an. Als Hauptredner haben der Maschinenring Schwarzwald-Baar und der Bezirk Donaueschingen/Villingen des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV) den Kanzleramtsminister Thorsten Frei für ihre gemeinsame Veranstaltung gewonnen.

 

Der Agrartag ist seit vielen Jahren ein Pflichttermin im Kalender der Landwirtschaft, heißt es in einer Mitteilung.

Er bietet dem landwirtschaftlichen Fach-Publikum erneut ein hochwertiges und interessantes Vortragsprogramm sowie eine umfangreiche Landwirtschafts-Messe.

Thorsten Frei war in seiner Funktion als Oberbürgermeister von Donaueschingen, später dann als CDU-Bundestagsabgeordneter bereits einige Male beim Agrartag dabei. Aber dieses Mal ist er zum ersten Mal als Bundesminister zu Gast und gibt einen Einblick in seine Aufgaben im Kanzleramt.

Weitergabe des Hofes an die nächste Generation

Die „Hofübergabe“ ist ebenso Kernthema des Programms. Die Weitergabe des eigenen Hofes an die nachfolgende Generation ist immer eine höchst individuelle und meist auch emotionale Angelegenheit. Über die wichtigsten Schritte bei der Organisation der Hofnachfolge berichtet Sonja Fischer – Rechtsanwältin und Mediatorin in Diensten des BLHV.

In der heutigen Zeit – mit all den Herausforderungen für selbstständige Landwirte und der unruhigen Gesamtlage – ist psychische Widerstandsfähigkeit (Resilienz) ein essenzieller Faktor, um gegen Stress, Veränderungen und Krisen gewappnet zu sein. Eugen Maucher – erfahrener Krisenberater vom Landwirtschaftsamt Ravensburg – geht in seinem Vortrag „Sich und die Familie nicht aus den Augen verlieren“ behutsam und motivierend auf diese wichtige und aktuelle Problematik ein und zeigt auf, wie man Alarmzeichen einer Überlastung rechtzeitig erkennen und dagegen steuern kann.

Zudem gibt es eine Pflanzenschutz-Sachkunde-Fortbildung. Die Schulung wird in zwei Stunden mit einer Pause aufgeteilt, um den Teilnehmern ausreichend Gelegenheit zum Messebesuch und zum Austausch unter Berufskollegen zu ermöglichen.

Neben landwirtschaftlichen Fachbesuchern und deren Familien ist auch die Bevölkerung willkommen. Der Eintritt ist frei.