Über Kabul steigt nach den Explosionen Rauch auf. Foto: dpa/Wali Sabawoon

Der mutmaßliche Selbstmordanschlag am Flughafen Kabul beweist, wie gefährlich die letzten Stunden und Tage der Evakuierungsoperation aus Afghanistan sind. Die Bundeswehr wird nun keine eigenen Rettungsflüge mehr durchführen.

Berlin - Der zweite Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan hat schon am Donnerstag begonnen. Die beiden Hubschrauber vom Typ H145M, mit denen deutsche Staatsangehörige sowie frühere Ortskräfte des Militärs und von Entwicklungsorganisation aus ihren Verstecken in Kabuls Innenstadt abgeholt und zum Flughafen gebracht werden sollten, sind schon wieder verladen und in die usbekische Hauptstadt Taschkent verfrachtet worden. Die neunsitzigen Helikopter waren auch gar nicht zum Einsatz gekommen. Eine Reihe von Operationen führte das deutsche Kommando Spezialkräfte mit amerikanischen Maschinen aus, ein dann doch geplanter Einsatz war in der Nacht zu Donnerstag aufgrund von Sicherheitsbedenken kurzfristig wieder abgeblasen worden.

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