Nach den jüngsten Anschlägen in Kabul füllen sich die Krankenhäuser mit Verwundeten. Foto: dpa/Mohammad Asif Khan

Die Spannungen und die Gewalt zwischen dem sogenannten Islamischen Staat in Afghanistan und den Taliban dürften weiter zunehmen.

Istanbul - Rücksichtslos und auf möglichst viele Opfer angelegt: Der Selbstmordanschlag am Flughafen von Kabul, bei dem bis zu 170 Menschen starben, trug die Handschrift des IS-K, des Ablegers des sogenannten Islamischen Staates in Afghanistan. Die Gruppe macht seit Jahren mit besonders brutalen Anschlägen von sich reden. Terroristen des IS-K stürmten im vergangenen Jahr die Entbindungsstation eines Krankenhauses in einem schiitischen Viertel von Kabul und töteten 24 Mütter und Neugeborene. Bei einem Anschlag auf eine Mädchenschule in Kabul vor wenigen Monaten starben 85 Kinder. Sowohl der IS-K als auch die Taliban und das Terrornetzwerk Al-Kaida sind radikalsunnitische Gruppen. Dennoch tobt zwischen ihnen ein erbitterter Machtkampf, der sich nun noch verschärfen dürfte.

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