Das Affenpocken-Virus kann einen typischen Hautausschlag bei Patienten verursachen. Auch an der Uniklinik in Tübingen wurden schon mehrere Affenpocken-Patienten behandelt. (Symbolfoto) Foto: AdobeStock/Carbonero Stock

Mehrere an Affenpocken erkrankte Patienten sind seit dem Beginn der deutschlandweiten Verbreitung des Virus im Mai auch in Tübingen behandelt worden. Nicht immer ist der Verlauf der Krankheit leicht.

Kreis Tübingen - Seitdem im Mai der erste Fall einer Affenpocken-Erkrankung in Deutschland festgestellt wurde, hat sich das Virus überall in der Bundesrepublik verbreitet. Auch in der Region um Tübingen hat es bereits mehrere Fälle der Viruserkrankung gegeben.

Nicht nur leichte Fälle

Wie die Uniklinik Tübingen (UKT) unserer Redaktion auf Nachfrage bestätigt, seien an der Klinik bisher drei Personen mit Affenpocken behandelt worden. Eine davon sei ambulant behandelt worden und habe dann wieder nach Hause gehen können. Doch nicht immer verläuft die Krankheit so leicht. "Zwei Personen wurden stationär behandelt: eine davon mit einem eher milden Verlauf mit Fieber und Ausschlag, die andere mit einem mittelschweren Verlauf mit Schluckstörungen, Schmerzen und Läsionen am Körper", teilt Anica Heipl, Pressesprecherin am UKT mit.

Wer sich gegen Affenpocken durch eine Impfung schützen möchte, kann sich an die Aids-Hilfe Tübingen-Reutlingen wenden. Dort erhalten Interessierte mehr Informationen darüber, wo sie sich impfen lassen können.