Plakat in Stuttgart am 21. Oktober: Die KVBW hat ihre Pläne öffentlich gemacht. Foto: dpa/Marijan Murat

Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat das Aus der Notfallpraxis in Albstadt-Ebingen bestätigt.

Jetzt ist es amtlich: Die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) hat bestätigt, das unter anderem die Notfallpraxis in Albstadt-Ebingen schließen wird – als eine von insgesamt 18 Praxen.

 

Die Schließungen werden schrittweise ab April 2025 erfolgen. "Wir werden die neue Struktur dann schrittweise umsetzen und gehen davon aus, dass sie bis Ende 2025, Anfang 2026 abgeschlossen sein wird“, heißt es von der KVBW.

Begründet wird die Entscheidung mit dem Personalmangel unter niedergelassenen Ärzten.

Kritik an Schließung der Notfallpraxis Albstadt

Gegen die Schließungen regt sich Widerstand. Unter anderem setzt sich Albstadts Oberbürgermeister für die Notfallpraxis ein und das DRK warnte vor mehr Einsätzen, die keine Notfälle sind. Bürgermeister aus dem gesamten Zollernalbkreis sprachen sich per Brief gegen die Schließung der Notfallpraxis aus.

Die CDU-Fraktion im Zollernalbkreis will noch am Montagabend eine Resolution in den Kreistag verabschieden. In der Vorlage dazu heißt es unter anderem: "Der Kreistag des Zollernalbkreises setzt sich für den Erhalt der Notfallpraxen in Albstadt und Balingen ein und fordert alle politischen Akteure sowie die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) auf, die hierfür notwendigen Rahmenbedingungen und Ressourcen zur Verfügung zu stellen."