Über mangelnde Abstimmung zwischen Verwaltung und Betriebshof ärgert sich unsere Leserin Irgard Fisahn.
Wenn die linke Hand nicht weiß, was die rechte macht. Zwei Jahre lang monierten Anlieger, dass die Heckenrosen am Hang an der Kirche, entlang der Stützmauer, gepflegt werden sollten. Da nichts geschah, wurde mit dem Ortsvorsteher im Dezember vereinbart und es wurde auch so dem Betriebshof, Stadtgärtnern mitgeteilt, dass der Kulturkreis Keltengarten das Ausjäten und die Pflege übernimmt.
Am 26. und 28. Januar wurde zehn Stunden ausgejätet und ein erster einfacher Rückschnitt gemacht und mitgeteilt, dass dann Ende März der richtige Schnitt gemacht werde. Das wurde dem Chef des Betriebshofs am Mittwoch, 28. Januar, gleich per E-Mail vom Ortsvorsteher mitgeteilt und dass das Ausjätmaterial abgefahren werden kann.
Ein Drama
Nun das Drama am Montagmorgen, 2. Februar. Mit dem Bagger werden innerhalb kurzer Zeit alle 40 Rosen, ca. 80 bis 100 Zentimeter hoch, rausgerissen, aufgeladen und auf eine Deponie abgefahren, allerdings wird der Haufen, zwei Kubikmeter ausgejätetes Material, erstmal liegen gelassen. Da liegt kein Auftrag vor, wird uns gesagt. Wir wurden leider erst benachrichtigt, als alles zu spät war.
Ist ehrenamtliche Arbeit bei der Stadt unerwünscht? Es scheint wohl doch kein Geldmangel vorzuliegen. Andererseits werden im Wald um Neukirch rigoros gesunde Tannen gerodet. Nur noch Naturzerstörung.
Irmgard Fisahn, Rottweil-NeukirchSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.