Die Wassertretanlage in Gündringen wird momentan gut besucht. Leider bleibt oft auch Müll liegen. Foto: Daniel Faust

Die Wassertretanlage an der Gündringer Gemeindehalle bereitet Ortsvorsteher Markus Geißler momentan Sorgen: Der Bereich ist immer wieder vermüllt.

Nagold-Gündringen - Selbst ein Schild, das nachträglich angebracht wurde und auf eine Videoüberwachung hinweist, wurde abgerissen.

Die Anlage war ein Landesgartenschau-Projekt in Gündringen. Seit rund zehn Jahren sind das Becken und die zwei Sitzbänke Treffpunkt für viele Familien. "Die Anlage und der Spielplatz weiter hinten sind sehr frequentiert. Doch es kommt hier leider zur Vermüllung", sagt Markus Geißler. "Obwohl Mülleimer bereitstehen", wie er hinzufügt. Da sei "der Weg von zwei bis drei Metern zu weit".

Immer mehr Hinterlassenschaften

Seine Beobachtung: Immer mehr Hinterlassenschaften mit Taschentüchern liegen im hinteren Bereich. Mit "Hinterlassenschaften" meint der Ortsvorsteher Kot, der mit einem Beutel ein paar Meter weiter im Mülleimer entsorgt hätte werden können.

Ab und zu komme es sogar zu Streitigkeiten um die Tretanlage, so die Beobachtung des Ortschaftsrats. Um der Vermüllung und dem drohenden Vandalismus an der Wassertretanlage und auf dem Spielplatz Herr zu werden, wurden Schilder mit dem Hinweis auf eine Videoüberwachung platziert. Diese wurden – ironischerweise – schnell abgerissen. "Die Schilder waren tatsächlich zur Abschreckung da", erzählt Geißler.

Weitere Bank soll aufgestellt werden

Auch wenn es Probleme mit Müll gibt, wollen Geißler und der Ortschaftsrat den Spielplatz attraktiver machen. So soll es eine weitere Bank auf dem Spielplatz geben, da der Bereich gut besucht sei.