Zumindest einen gemeinsamen Termin aller Beteiligten gab es zur ominösen Friedhofsmauer. Foto: Dold

Es könnte sich bald etwas tun beim leidigen Dauerthema Friedhofsmauer.

Bernd Degner hakte in der Einwohnerfragestunde des Gemeinderats nach, wie der aktuelle Stand der Dinge sei.

 

Hauptamtsleiter Andreas Kaupp gab Auskunft: Die ausführende Firma sei verklagt worden. Nun habe es einen gemeinsamen Termin gegeben, bei dem eine Sachverständige vor Ort gewesen sei. Ebenfalls dabei waren Vertreter der Baufirma, des Ingenieurbüros sowie der Stein- und Kleberhersteller.

Bohrkerne gezogen

„Dabei wurden Bohrkerne gezogen, die untersucht werden – unter anderem von Kleberproben“, informierte Kaupp. Auch um den Wasseraustritt und -eintritt sei es gegangen. Anschließend werde daraus ein Sachverständigengutachten erstellt.

Danach müsse man bei einer Gerichtsverhandlung schauen, was dabei herauskomme. „Es sind ewige Zeiträume, aber daran können wir nicht rütteln“, sagte Kaupp.

Der Ausgang der Gerichtsverhandlung sei aber naturgemäß ungewiss, sagte Bürgermeister Jürgen Leichtle abschließend.