Bei Starkregenereignissen kommt auf diesem Feldweg viel Oberflächenwasser zusammen und fließt bei einem Hausbesitzer in der Hochbühlstraße aufs Grundstück. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Foto: Herzog

Kritik haben die Waldmössinger Ortschaftsräte in ihrer Sitzung am Vorgehen des Fachbereichs Umwelt und Technik geübt.

Schramberg-Waldmössingen - Ein Mitarbeiter hatte, berichtete Ortsvorsteher Reiner Ullrich, eine Baufirma beauftragt, die in der Hochbühlstraße im Wohngebiet Holderstauden-Seele einen Straßeneinlauf zur Regenwasserableitung setzte und an den Kanal anschloss. Die Maßnahme sei erforderlich gewesen, weil das Oberflächenwasser auf einem Grundstück nicht richtig versickere und die Gefahr bestehe, dass bei Starkregen Wasser ins Haus eindringe, so Ullrich.

"Keine Gefahr im Verzug"

Sabine Munz erinnerte sich: "Vor einem Jahr haben wir eine Stunde lang über das Thema diskutiert. Der Herr hatte viel Zeit, um uns wie besprochen Infos zu liefern, was genau gemacht wird. Stattdessen wurde die Maßnahme Ende November einfach umgesetzt, obwohl keine Gefahr in Verzug war."

Tiefbau-Abteilungsleiter Konrad Ginter sprach davon, dass es von in diesem Wohngebiet von Anfang an Probleme Problemen mit Oberflächenwasser gegeben habe. Weshalb keine Info rausgegangen sei, wisse er nicht.

Wer für Problem verantwortlich?

Laut Roland Weißer sei nicht klar gewesen, wer für das Wasser verantwortlich sei. Dies habe der Mitarbeiter abklären wollen. Deshalb verstehe er dessen vorzeitiges Handeln nicht. Ralf Kopp wusste, es hätte auch festgestellt werden sollen, ob nur bei einem Anwohner das Oberflächenwasser auf dessen Grundstück fließe. Jürgen Kaupp verwies auf den Bebauungsplan, wonach jeder Hausbesitzer einen Erdwall herzustellen hat. "Alle haben dies in dieser Straße gemacht, nur einer nicht", so Kaupp.

Der Mitarbeiter soll in der nächsten Sitzung Stellung zu dem Sachverhalt nehmen.