Den Planungen für ein Neubaugebiet Obere Äcker in verkleinerter Form hinter den Häusern der Fischerstraße stimmte der Ortschaftsrat Herzogenweiler zu Foto: Willi Zimmermann

Kleiner als zunächst geplant fällt das Neubaugebiet in Herzogenweiler aus.

Der Ortschaftsrat Herzogenweiler stimmte in jüngster Sitzung der Änderung des Flächennutzungsplans und dem Offenlagebeschluss für das Neubaugebiet Obere Äcker zu.

 

Beschlüsse erfolgten zu einem früheren Zeitpunkt bereits. Das Ganze wurde aber noch mal überarbeitet, weil das gesamte Projekt zu groß für den Ort gewesen wäre.

Dies befand nicht nur ein Einwohner mit seiner Stellungnahme in der Offenlegung, sondern auch der Ortschaftsrat. Der jetzige Plan umfasst fünf Einfamilienhäuser und fünf Doppelhäuser auf einer Fläche von 0,9 Hektar. Die Absicht ist es, den Bedarf von Herzogenweiler langfristig auf 20 Jahre sicherzustellen. Mehr wie zwei Bauplätze pro Jahr sollen nicht vergeben werden.

Keine Gründe für Stopp

Trotz den städtischen Sparmaßnahmen sind Mittel im Haushalt platziert. Das Projekt laufe weiter, erklärte Ortsvorsteher Andreas Neininger. Und auch Matthias Schöne vom Stadtplanungsamt sieht keine Gründe für einen Stopp.

Die Zufahrt erfolgt über Jägerhaus und Fischerstraße. Eine Extra-Zufahrt von der Wendelinskapelle aus sei für so wenige Häuser wirtschaftlich nicht abbildbar, sei aus dem Gemeinderat beschieden worden, sagte Ortsvorsteher Neininger. Aus Herzogenweiler gibt es augenblicklich drei Bewerber für einen Bauplatz, so Neininger auf Anfrage.

Kritische Situationen

Wegen der zeitweise prekären Parkplatzsituation hält der Feuerwehr-Abteilungskommandant eine Beschilderung im Kreuzungsbereich ums Rathaus herum für sinnvoll. Die Situation sei zeitweise schon kritisch, sieht es auch Ortsvorsteher Andreas Neininger. In einer zeitweisen Bestreifung durch den Kommunalen Ordnungsdienst sieht er die einfachste Lösung.

Das Bücherregal am Mitfahrbänkle an der Abzweigung Glaserstraße/Jägerhausallee erfreue sich regen Zuspruchs, wurde von der Bürgerschaft zufrieden zur Kenntnis genommen. Allerdings sei es total überfüllt und sollte regelmäßiger gepflegt werden.

Presse-Mitarbeiter Wilhelm Zimmermann bekundete die Absicht, dem Ortsarchiv seinen Bilderfundus von Herzogenweiler aus den vergangenen 25 Jahren zur Verfügung zu stellen.