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Corona-Verordnung Nur zehn Gäste bei privaten Feiern erlaubt

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Bei privaten Feiern, wie beispielsweise bei Hochzeiten, dürfen nur noch zehn Personen oder zwei verschiedene Haushalte eingeladen werden. (Symbolbild) Foto: pixabay

Region - Egal ob Hochzeiten, Geburtstage oder andere Partys: Feiern war nie so kompliziert, wie seit dem Beginn der Corona-Krise. Die neueste Änderung der aktuellen Corona-Verordnung macht es auch nicht leichter - im Gegenteil: Die Begriffe "Private Feiern" und "Veranstaltungen" werden nämlich neu definiert. 

Während bis zu 100 Besucher an einer Veranstaltung teilnehmen können, dürfen nur maximal zehn Gäste oder zwei Haushalte zu einer privaten Feier gehen. Doch was gilt als private Feier und was als Veranstaltung? "Seit dem 19. Oktober unterscheidet die Corona-Verordnung zwischen privaten und sonstigen Veranstaltungen", heißt es unter der Rubrik "Fragen und Antworten zu privaten Feiern und sonstigen Veranstaltungen" auf der Homepage der Landesregierung Baden-Württemberg. "Private Veranstaltungen sind dabei etwa Familienfeiern, Geburtstage - also alles was ohne institutionellen Hintergrund im privaten Bereich stattfindet", heißt es dort weiter. 

Kein Mindestabstand und keine Maskenpflicht bei privaten Feiern

Diese Regelung betrifft also auch Hochzeiten, Taufen und andere Anlässe, bei denen die Familie und Freunde zusammenkommen. Eingeladen werden dürfen demnach zu diesen Festen nur noch zehn Personen. "Mehr als zehn Personen dürfen nur teilnehmen, wenn alle Personen aus maximal zwei Haushalten kommen oder alle miteinander verwandt sind", heißt es in der aktuellen Änderung der Verordnung. Als Verwandte gelten dabei Personen, die in gerader Linie miteinander verwandt sind, Geschwister mit deren Kindern und Ehegatten sowie andere Lebenspartner, erklärt die Verordnung. 

Diese Vorgaben gelten für alle privaten Feiern - ein Unterschied zwischen privaten Räumlichkeiten und einer gemieteten Location wird nicht mehr gemacht. Allerdings zählen nicht die gebuchten Dienstleister, wie der Fotograf oder der Caterer, zu dieser Personenanzahl. Außerdem muss für diese knappe Gästeliste kein Hygienekonzept eingereicht werden. Wichtig sei es jedoch weiterhin, die Abstandsregelung zu beachten, heißt es weiter. Verpflichtend sei der Mindestabstand bei einer privaten Feier jedoch nicht, ebenso wenig, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Lediglich die Dienstleister mit direktem Kundenkontakt müssen eine Maske tragen.  

Bei Veranstaltungen gelten Hygieneauflagen

Doch was gilt nun als Veranstaltung? "Nicht private Veranstaltungen sind etwa Elternabende, Eigentümerversammlungen oder Vereinssitzungen", steht in der geänderten Corona-Verordnung. Bei diesen Veranstaltungen gelten weiterhin die Hygieneauflagen, die in Paragraf 10 der Corona-Verordnung erläutert sind. Das betreffe vor allem die bereits bekannten Hygieneanforderungen sowie die Erstellung eines schriftlichen Hygienekonzepts und die bereits bekannte Erhebung von persönlichen Daten. Die Besucher, die außerdem Kontakt zu einem Corona-Infizierten hatten, selbst entsprechende Krankheitssymptome haben oder das Tragen einer Maske verweigern, dürfen nicht an den Veranstaltungen teilnehmen. Außerdem ist auch Paragraf 8 zum Arbeitsschutz zu beachten. 

Zu diesen starken Einschränkungen bei privaten Feiern und Veranstaltungen ist es wegen der aktuell stark ansteigenden Infektionszahlen gekommen. Die aktuellen Corona-Regeln können hier nachgelesen werden

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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