Seit dem ersten Adventssonntag lädt ein Adventsweg in der örtlichen Pfarrkirche St. Mauritius zu einer besinnlichen Reise nach Bethlehem ein.
„In einer Zeit, die gekennzeichnet ist von Krieg, Hass und dem Verlust grundlegender Werte, wollen wir eine Oase der Besinnung bieten“, erklärt Helene Endriss, die an diesem Vormittag gerade dabei ist an den in der Kirche aufgebauten Wegstationen die Lichter und Kerzen zu entzünden.
Zusammen im Team mit Sonja Kromer, Edith Friedrich, Gabi Heilig, Sabrina Otto und Ingrid Traub-Hotz ist es den Frauen auch in diesem Jahr gelungen, einen Adventsweg zu gestalten. An sechs Stationen wird der Besucher eingeladen, sich bei einer Auszeit in der oftmals hektischen und von Kommerz geprägten Vorweihnachtszeit auf die im Gotteshaus verteilten Oasen der Besinnung einzulassen.
Die auf den Kirchenbänken platzierten und mit viel Aufwand und großer Kreativität gestalteten Haltepunkte führen zu Themen wie „ Zur Ruhe kommen“, Hoffnung, Gebet, Geborgenheit und Freude, an denen mit kurzen Impulstexten, Bildern und dazu passenden kleinen Kunstinstallationen Gelegenheit besteht, sich mit der eigentlichen Bedeutung von Advent und Weihnachten zu befassen.
Die letzte Station in der Taufkapelle neben dem Haupteingang ist Bethlehem gewidmet und eröffnet in kreativer Form Zugänge zum Verständnis der biblischen Weihnachtsbotschaft, in der es heißt „ Ehre sei Gott in der Höhe und Friede den Menschen auf Erden“, eine aktuelle Botschaft.
An allen Stationen gibt es zudem Gelegenheit sich selber mit eigenen Gedanken,Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen einzubringen.
Am Ende des Weges liegen bunte Freundschaftsbänder bereit, die man als Zeichen menschlicher Nähe und Verbundenheit gerne mitnehmen und verschenken darf.
Der Adventsweg in der Harthauser Pfarrkirche kann täglich bis zum 22. Dezember besucht werden und wird bis dahin von den Frauen regelmäßig betreut und aktualisiert.