Der Adventsmarkt in Schwenningen, als erster Beitrag der VS-Weihnachtsmomente, ist vorbei. Zehn Tage lange konnte man auf dem Muslenplatz eine vorweihnachtliche Stimmung erleben. Doch nicht alle Besucher waren bereits festlich gestimmt.
Man hörte auch immer wieder: „Was bringt ein Adventsmarkt, wenn er bereits am ersten Advent endet“.
Auch störte es den einen oder anderen, dass ein Streuwagen durch den Markt gefahren sei. Hier wäre es sinnvoller gewesen, wenn die Arbeiter zu Fuß mit einem Eimer versehen durch den Adventsmarkt gegangen wären, um zu streuen, stellten einige Schwenninger fest.
Besonders gut angekommen ist dagegen am vergangenen Sonntagnachmittag das weihnachtliche Konzert der Stadtmusik Schwenningen.
Trotz eisiger Temperaturen spielten die Musikerinnen und Musiker unter Leitung von Stadtmusikdirektor Wolfgang Wössner eine Stunde lang, internationale und bekannte deutsche Weihnachtslieder, was besonders gut vom Publikum begrüßt wurde und auch ein kleiner Vorgeschmack auf den ersten Weihnachtstag war, wenn die Stadtmusik mit dem Liederkranz zum weihnachtlichen Musizieren und Singen auf dem Muslenplatz zusammenkommen.
Mittlerweile sind die große Veranstaltungsbühne und die Hütten abgebaut und das Organisationsteam, bestehend aus der Stabsstelle Stadtmarketing sowie der WIR VS GmbH zieht nun eine erste positive Bilanz zum Schwenninger Adventsmarkt, der am Sonntagabend, 1. Dezember, seine Tore schloss.
Besonders positive Rückmeldungen gab es zum abendlichen Flair und der Dekoration, die auch tagsüber für eine schöne Atmosphäre sorgte, heißt es aus der städtischen Pressestelle. Besonders stimmungsvoll zeigte sich der Adventsmarkt an den ersten Tagen, als noch der Schnee den Markt winterlich einkleidete.
Muslenplatz gefällt
Abermals bestätigte sich, dass die Entscheidung, den Adventsmarkt auch in diesem Jahr auf dem Muslenplatz zu bündeln, gut angenommen wird und die kreisförmige Anordnung der Hütten einen schönen Bummel im Rundgang schafft, während im Inneren ein überdachte Treffpunkt zum Essen, Trinken und Verweilen entstanden ist, was gut bei den Besuchern ankam.
Umfrage bei Beschickern
In diesem Jahr gab es wieder einmal eine Umfrage bei den Marktbeschickern. Nach den ersten Rückmeldungen sind die Betreiber der gastronomischen Angebote sehr zufrieden mit dem Verkauf. „Die Anbieter von kunsthandwerklichen Dingen spürten vor allem an den Wochenenden mehr Interesse“, heißt es aus der Pressestelle. Auch die verschiedenen Angebote speziell für die Studenten der Stadt wurden von diesen gut genutzt, und der Adventsmarkt wird damit vor allem unter der Woche abends zum Treffpunkt für junge Menschen in der Stadt.
Was besser werden soll
Das Rahmenprogramm mit vielen musikalischen Darbietungen und Auftritten von Kindern und für Kinder ist stets ein Magnet für Groß und Klein. „Im nächsten Jahr möchten wir aber auch gerne mal feste Zeiten festlegen, damit auch die Besucherinnen und Besucher immer wissen, um wie viel Uhr etwas geboten ist“, zieht Simone Haug als Projektleiterin ein Fazit dazu.
Das Organisationsteam hat außerdem festgestellt, dass in Bezug auf die Müllentsorgung nachgebessert werden muss, indem mehr Müllbehälter aufgestellt werden und zum Beispiel der Platz für das Karussell neu überdacht werden sollte.
„Jetzt freuen wir uns ab dem 6. Dezember auf den Villinger Weihnachtsmarkt, der mit seiner Lage am Villinger Münster noch einmal ein besonderes Erlebnis werden wird“, stellt Simone Haug fest.