Reimer Schubert, Renate Jentzsch und Karin Haf legen Hand an, um die Tuninger Museumsscheune in einen bunten Adventsmarkt zu verwandeln. Foto: Erich Bieberstein

Kunsthandwerk und Gemütlichkeit sind Trumpf am Wochenende im Heimatmuseum. Zahlreiche Akteure sind beteiligt. Die Verantwortlichen verraten, was alles geboten wird.

Am Wochenende verwandelt sich das Tuninger Heimatmuseum traditionell in eine bunte Erlebniswelt rund um Weihnachten.

 

Während es in der Heimatstube am beheizten Kachelofen bei heißen Getränken und frisch gebackenem Kuchen gesellig zugehen wird, haben kreative Hobbykünstler in der Museumsscheune eine Vielfalt an Geschenkmöglichkeiten im Repertoire.

Den Organisatorinnen Karin Haf und Renate Jentzsch ist es wieder gelungen, etliche Akteure zu gewinnen, die in den letzten Wochen und Monaten kräftig auf dieses Event hin ihre Werke geschaffen haben.

Dem Tuninger Schreiner Reimer Schubert liegt das Holz am Herzen. Gedrechselte Windlichter, Nussknacker oder erstmals auch Muskatmühlen aus Holz – seine Werke sind filigran geschaffen und vielfältig.

Glaskunst und Süßes

Erstmals dabei ist Husnui Aminah, die eine vielseitige Auswahl an Taschen und Täschchen gebastelt hat. Vroni Müller hat sich der Glaskunst verschrieben. Ob bunte Glasschalen oder auch kleine Weihnachtsbäume aus bunten Glaselementen, mit etwas Lichteffekten erstrahlen diese Werke feierlich und sind ideal für die kommende Adventszeit. Bei Kerstin Schuster und Petra Klaiber gibt es viele Leckereien wie selbstgefertigte Schokopralinen, Liköre, Honig und auch Kuchen im Glas.

Karin Haf und Renate Jentzsch sind nicht nur für die Organisation zuständig, die beiden zeigen, was aus Stoff alles machbar ist, seien es es stoffbezogene Schachteln und Weihnachtskarten oder kleine Nilpferde, es sind alles Dinge, die sich für den Weihnachtstisch eignen.

Erlös für Feldner Mühle

Stolz sind sie auf eine Wiege gefüllt mit vielen bunten Kissen, deren Erlös vollumfänglich an die Feldner Mühle weitergeleitet wird. Für den Adventsduft in der Scheune sorgt Franz-Albert Höfler mit seinen gebrannten Mandeln. „Wir freuen uns auf einen guten Besuch im Museum durch viele Gäste“, so Haf und Jentzsch beim Aufbau der Ausstellung. So ist das Tuninger Museum einmal mehr ein Anziehungspunkt für Besucher aus nah und fern. Das Museum ist am Samstag und Sonntag jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet.