Handgemachte Weihnachtsdeko aus den unterschiedlichsten Materialien wurden auf dem Adventsmarkt in Heiligenzimmern feilgeboten – für einen guten Zweck. Foto: Bettina Stehle

Der Adventsmarkt des Missionskreises in Heiligenzimmern zog zahlreiche Gäste an; die Erlöse kommen der Grundschule in Burkina Faso zugute.

Was unterscheidet der kleine Adventsmarkt des Missionskreises im Rosenfelder Stadtteil Heiligenzimmern von den großen Weihnachtsmärkten?

 

Nicht nur die Größe ist der Unterschied, sondern die behagliche Atmosphäre machts, das gemeinsame Helfen vieler und die solidarische Idee, die dahintersteckt. So tauchten am Freitagabend zahlreiche Besucher von Nah und Fern in das stimmungsvolle Ambiente auf dem Dorfplatz ein.

Handgemachte Geschenkideen zum Essen und Verschenken

Liebevolle, von Hand gemachte und schön arrangierte Adventsdeko aus Reisig, Strandholz, Beton oder Gips erzeugten im Lichterglanz und Kerzenschein eine heimelige Stimmung.

Auf dem Adventsmarkt war einiges geboten – nicht selten rundeten die Besucher den Preis auf. Foto: Bettina Stehle

Ediths selbst gemachte Pralinen, Bernds feiner Quittengelee und Cecilias selbst gestrickte Socken und Mützen sowie weitere kleine Geschenkideen ergänzten das Sortiment. Die Besucher dankten es mit kräftigem Zulangen beim Einkauf. Oft rundeten sie den Preis auf: „Ist ja für einen sinnvollen Zweck“, begründeten es die Käufer.

Bis zu 7000 Euro gehen an die Grundschule in Burkina Faso

Auch Pater Albert Schrenk, der über 40 Jahre in Burkina Faso tätig war, ließ es sich nicht nehmen, das „Märktle“ zu besuchen. Denn der komplette Erlös spendete der Missionskreis an seine ehemalige Wirkungsstätte, speziell an eine heruntergekommene Grundschule in Niangoloko.

An den Feuerkörben kamen die Besucher zusammen, um sich aufzuwärmen und um ein Schwätzchen zu halten. Foto: Bettina Stehle

Doch geht es bei dem Markt nicht nur um Verkauf, sondern auch um Gemütlichkeit und gelebte Dorfgemeinschaft. An wärmenden Feuerkörben, gestärkt mit Schupfnudeln, Roten vom Grill, Punsch oder Glühwein standen die Gäste beisammen. Sie hielten ein Schwätzchen und lauschten den weihnachtlichen Weisen des Musikvereins.

Die Arbeit der 13 Frauen und Männer des Missionskreises hat sich gelohnt: Zwischen 6000 und 7000 Euro schicken sie nach Afrika; der genaue Erlös ist noch nicht bekannt. „Dieser Abend und das tolle Ergebnis ist nur möglich durch das Zusammenwirken vieler“, betonen sie – auch das macht das kleine Märktle aus.