Viele Besucher haben sich am Samstag bei frostigen Temperaturen auf den Weg zum höchsten Punkt Dunningens gemacht. Krippenausstellung und Adventsmarkt lockten herbei.
Der Dunninger Heimat- und Kulturverein hatte die Katakomben unter der Christophorus-Kapelle zum zweiten Mal für eine Krippenausstellung geöffnet.
Mehrere Werke von Krippenbauern aus der Region – die Krippen befinden sich allesamt in Privatbesitz und wurden für diesen Tag als Leihgabe zur Verfügung gestellt – waren in der besonderen Atmosphäre der unterirdischen Anlage zu bewundern. Die Katakomben waren früher die Dunninger Wasserspeicher.
Die erste Ausstellung sei allerdings schon lange her, erinnerte Ursel Graf, die Vorsitzende des Heimat- und Kulturvereins, bei der Begrüßung der Gäste. Ihr Vereinskollege Christian Weimar („Die Katakomben und die Kapelle sind die Wahrzeichen von Dunningen“) schwärmte vom Ausstellungsort und gab Informationen zu den einzelnen Krippen.
Er verwies auf den gleichzeitig stattfindenden Adventsmarkt. Liebevoll hergestellte kunsthandwerkliche und weihnachtliche Dekorationsgegenstände wie auch Adventskränze wurden angeboten.
Reißender Absatz
Teilweise waren Holzbalken der „Alten Schmiede“ (heute „Mäx“) verarbeitet worden. Die Artikel fanden reißenden Absatz. Der Erlös ging an den Verein Alianza für Bildungsprojekte und Nothilfe in Peru.
Die Dunninger Musikkapelle unter Leitung von Christoph Hohl spielte zur Eröffnung weihnachtliche Melodien und sorgte für den festlichen Rahmen.
Die Gäste wurden vom Heimat- und Kulturverein mit warmen Getränken bewirtet.