Von links: Mark Mast, Hermann Bareiss, die Huber Dirndln, Bürgermeister Michael Ruf, Britta und Hannes Bareiss Foto: Monika Braun

Das traditionelle Adventskonzert des Hotels Bareiss in der Christuskirche in Mitteltal bot einen gelungenen Auftakt in die Adventszeit, mit dem Mutter-Töchter-Quartett Huber Dirndln.

Einen stimmungsvollen Auftakt in die Weihnachtszeit bot das traditionelle Adventskonzert des Hotels Bareiss in der Mitteltaler Christuskirche. Mit warmen Klängen, gelebter Tradition und einer Atmosphäre voller Vorfreude auf die Festtage gab das Quartett Huber Dirndln in der festlich geschmückten Kirche ein besinnliches Konzert.

 

Das Hotel Bareiss richtete die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr zum 26. Mal aus und setzte damit einmal mehr ein kulturelles Highlight in der Adventszeit. Die Belohnung war eine bis auf den letzten Platz besetzte Kirche und Besucher, die leider keinen Platz fanden. Angesichts der Fülle scherzte Pfarrer Markus Fellmeth das es schön sei das noch viele wissen, wo die Kirche stehe und dankte dem Hotel für das jährliche Engagement.

Patron Hermann Bareiss hatte eine Rede vorbereitet, die den Nerv der Zeit traf. „Heute geht es nicht um das Hotel, es geht um das Miteinander und es geht darum eine Pause im Endspurt der Weihnachtsstress einzulegen“, so Bareiss. Mit den Huber Dirndln habe man dank Mark Mast Musikerinnen gewinnen können die tief in ihren Traditionen verwurzelt seien.

Die Gesellschaft braucht gegenseitigen Respekt

„Es geht heute auch um den Respekt vor Traditionen und um den Respekt voreinander, Fortschritt bedeutet nicht die Rücksichtnahme zu vergessen“, mahnte er. Die Gesellschaft funktioniere nur mit gegenseitigem Respekt. Dazu gehöre auch ein Lächeln auf den Lippen des Gegenübers. Humorvoll leitete er zu den Hauptpersonen über und konnte mit Elisabeth Huber und ihren Töchtern Martina, Irmengard und Marlies Huber die Musikerinnen ankündigen.

Unter dem leuchtenden Stern der Kirche präsentierten die Künstlerinnen die alpenländische Volksmusik und sangen, musizierten und rezitierten mit ihren angenehmen Stimmen und Klängen. Geboten wurde ein fein abgestimmtes Programm aus alpenländischem Gesang, besinnlichen Adventsliedern und traditionellen Weisen. Ihre klaren, harmonischen Stimmen erfüllten das Kirchenschiff und sorgten für ergreifende Momente der Ruhe und des Innehaltens.

Erstaunliche Bandbreite an Instrumenten

Die Musikerinnen aus Prien am Chiemsee überzeugten nicht nur mit ihrer stimmlichen Präsenz, sondern auch mit ihrem authentischen Charme, der das Publikum unmittelbar berührte. Faszinierend wechselten sie vom dreistimmigen Gesang zu den instrumentalen Stücken, wobei sie durch den Wechsel der Instrumente ihre erstaunliche Bandbreite zeigten.

Je nach Besetzung kamen das Hackbrett, die Zither, die Harfe, steirische Harmonika, Geige, Gitarre, Klarinette oder der Kontrabass zum Einsatz und auch gemeinsam mit den Zuhörern gesungen Stücke durften an dem außergewöhnlichen Abend nicht fehlen.

Quartett bietet Volksweisen und traditionelle Klänge

In der Pause waren alle Gäste eingeladen, bei Glühwein, Punsch und winterlichen Köstlichkeiten vor der Kirche und im Gemeindehaus gemütlich zusammenzukommen und die Zeit für einen kurzen Plausch zu nutzen. Das Team des Hotel Bareiss gab wieder alles, um den Gästen einen perfekten Service zu bieten, bevor dann das stimmungsvolle Finale im zweiten Teil des Konzerts auf die vielen Gäste wartete.

Das Mutter-Töchter-Quartett wurde auch im zweiten Teil nicht müde ihre Professionalität zu zeigen, Volksweisen und traditionelle Klänge ließen die Gäste nochmals innehalten. Die Klänge der verschiedenen Instrumente entwickelten in der Kirche eine faszinierende Vielfalt. Selbstgeschriebene Texte mit besinnlichem Inhalt bildeten immer wieder kurze Pausen, bevor dann weitere musikalische Leckerbissen das Konzert kurzweilig und hörenswert machten.

Vorfreude auf Weihnachten und Gemeinschaftsgefühl

Am Ende gab es großen stehenden Applaus und nochmals bewundernde Worte von Hermann Bareiss. „Das war wirklich großartig und ich bewundere das sie so viele Instrumente spielen können“, sagte er. Einige Zugaben waren selbstverständlich, angesichts des großen Applauses, die die Künstlerinnen auch gerne gaben. Am Ende stand ein Konzerterlebnis, das die Vorfreude auf Weihnachten und das Gemeinschaftsgefühl gleichermaßen zum Klingen gebracht hatte.