Das weiße Weihnachtsdorf Foto: Sabine Theil

Mit dem Öffnen von Türchen Nummer 16 gibt es Einblicke in die festlichen Rituale bei Susanne Oßwald. In diesem Jahr freut sie sich, dass die Familie noch größer sein wird als sonst.

Wenn an Heiligabend hinter der Haustür Nummer 16 die Kerzen leuchten und der Duft von festlichem Essen durch die Wohnung zieht, feiert Susanne Oßwald mit ihren beiden Töchtern und deren Partnern gemeinsam dieses besondere Fest. Nach dem gemütlichen Essen und der Bescherung machen sie sich später am Abend auf den Weg zu ihrer Schwester und Familie, wo der Rest der Familie bereits versammelt ist, um zusammen Heiligabend ausklingen zu lassen.

 

Krippe ist unverzichtbar

„Für meine Töchter war und ist auch heute noch, obwohl sie schon lange erwachsen sind, eines immer unverzichtbar. Die Krippe mit ihren Figuren muss ihren Platz unter dem Weihnachtsbaum finden. Der Baum wird erst an Heiligabend geschmückt, und zwar gemeinsam. Diese Zeremonie ist für uns alle ein besonderer Moment, weiß Susanne Oßwald.

Traditionen bedeuten ihnen viel. So hat die ältere Tochter bei ihrem Auszug eine Weihnachtsbaumkugel mitgenommen, die sie als Dreijährige im Kindergarten kreiert hatte – eine mintfarbene Kugel, verziert mit eingeritzten Mustern und ihrem Namen. Nun schmückt diese Kugel den Baum in ihrer eigenen Wohnung – ein kleines Stück Kindheit, das immer weiterlebt.

Foto: Sabine Theil

Ende November beginnt für Susanne Oßwald mit dem Dekorieren: „Ich liebe es, meine Wohnung mit vielen Kerzen, Lichtern und liebgewonnenen Dekorationsartikeln zu schmücken“, verrät sie. Auch ein Adventskranz darf dabei nicht fehlen. Seit einigen Jahren stellt sie auch gern ein weißes Arrangement aus mit weißen Porzellan-Lichthäusern, Bäumchen, Kugeln und Hirsche, drapiert auf einer alten weißen Holzplatte, dazu etwas künstlicher Schnee. „Da wir selten „Weiße Weihnachten“ erleben, gestalte ich mir meine eigene Winterlandschaft, erklärt sie und merkt an, dass sie immer wieder gerne Neues mit klassischen, traditionellen Elementen mischt. „So bleibt es abwechslungsreich und spannend“. Den Weihnachtsbaum kann sie direkt in der nahen Nachbarschaft kaufen und ihn einfach zu Fuß nach Hause tragen. Meist ist meine jüngere Tochter bei der Auswahl des Baumes dabei. „Das gemeinsame Aussuchen des Weihnachtsbaumes zählt für mich zu den besonders schönen Momenten in der Vorweihnachtszeit“.

Adventsfenster Nummer 16 Foto: zVg/wz/anl

Der Heiligabend in diesem Jahr beginnt mit einem Raclette, wobei erstmals ihr neues Raclette-Gerät zum Einsatz kommt. Besonders freut sie sich darüber, dass dieses Mal auch die Eltern des Verlobten ihrer ältesten Tochter mitfeiern werden. Nach dem Essen ist das Wichteln das Highlight. Jeder bringt drei kleine Geschenke mit – von lustigen bis zu wirklich unnützen Dingen – und ein Würfel entscheidet, wer am Ende was behalten darf. „Dabei wird viel gelacht“.

Zusammensein mit den Lieben

Die Advents- und Weihnachtszeit ist für Susanne Oßwald jedes Jahr aufs Neue ein Grund zur Freude. „Ich liebe diese Wochen, genieße die festliche Stimmung und das Zusammensein mit meinen Lieben.“